Das Erbrecht
Muwatta Malik · Buch 27
Muwatta Malik 1074
hasan
Überliefert von Yahya ibn Sa'id (historischer Briefwechsel Mu'awiyas mit Zaid ibn Thabit):
Es erreichte ihn, dass Mu'awiya ibn Abi Sufyan an Zaid ibn Thabit schrieb und ihn nach dem Großvater fragte; da schrieb ihm Zaid ibn Thabit zurück: „Du hast mir geschrieben und mich nach dem Großvater gefragt, und Allah weiß es am besten – das war eine Sache, über die nur die Befehlshaber entschieden; ich war bei den beiden Kalifen vor dir zugegen, und sie gaben ihm die Hälfte zusammen mit einem einzigen Bruder und ein Drittel zusammen mit zweien; wurden die Brüder zahlreicher, verminderten sie ihm das Drittel nicht.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، أَنَّهُ بَلَغَهُ أَنَّ مُعَاوِيَةَ بْنَ أَبِي سُفْيَانَ، كَتَبَ إِلَى زَيْدِ بْنِ ثَابِتٍ يَسْأَلُهُ عَنِ الْجَدِّ، فَكَتَبَ إِلَيْهِ زَيْدُ بْنُ ثَابِتٍ إِنَّكَ كَتَبْتَ إِلَىَّ تَسْأَلُنِي عَنِ الْجَدِّ، وَاللَّهُ، أَعْلَمُ وَذَلِكَ مِمَّا لَمْ يَكُنْ يَقْضِي فِيهِ إِلاَّ الأُمَرَاءُ - يَعْنِي الْخُلَفَاءَ - وَقَدْ حَضَرْتُ الْخَلِيفَتَيْنِ قَبْلَكَ يُعْطِيَانِهِ النِّصْفَ مَعَ الأَخِ الْوَاحِدِ وَالثُّلُثَ مَعَ الاِثْنَيْنِ فَإِنْ كَثُرَتِ الإِخْوَةُ لَمْ يُنَقِّصُوهُ مِنَ الثُّلُثِ .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1074
Muwatta Malik 1075
hasan
Überliefert von Ibn Shihab (über Qabisa ibn Dhu'aib, nach 'Umar ibn al-Khattab):
'Umar ibn al-Khattab bestimmte für den Großvater das, was die Leute heute noch für ihn bestimmen. وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ قَبِيصَةَ بْنِ ذُؤَيْبٍ، أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ، فَرَضَ لِلْجَدِّ الَّذِي يَفْرِضُ النَّاسُ لَهُ الْيَوْمَ .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1075
Muwatta Malik 1076
hasan
Überliefert (balaghani) von Sulaiman ibn Yasar (mit sehr ausführlicher Rechtserläuterung Maliks):
Es erreichte Malik über Sulaiman ibn Yasar: Er sagte: „'Umar ibn al-Khattab, 'Uthman ibn Affan und Zaid ibn Thabit bestimmten für den Großvater zusammen mit den Brüdern ein Drittel.“ Malik sagte: „Und die bei uns einhellige Regel ist, dass der Großvater väterlicherseits neben dem Vater überhaupt nicht erbt, und ihm wird neben dem männlichen Kind und neben dem männlichen Sohnessohn ein Sechstel als Pflichtanteil bestimmt; und in allen übrigen Fällen, solange der Verstorbene keinen Bruder oder Schwester väterlicherseits hinterlässt, wird zuerst geprüft, ob jemand ihn mit einem festgelegten Pflichtanteil teilt; bleibt dann vom Vermögen ein Sechstel oder mehr übrig, wird dem Großvater ein Sechstel als Pflichtanteil bestimmt.“ Malik sagte: „Und der Großvater und die vollbürtigen Geschwister, wenn jemand sie mit einem festgelegten Pflichtanteil teilt, wird zuerst der Teilende bedient; was danach für den Großvater und die Geschwister übrig bleibt, wird betrachtet, was für den Großvater vorteilhafter ist: entweder ein Drittel von dem, was übrig bleibt, oder die Behandlung wie ein Bruder unter den Geschwistern, oder ein Sechstel vom gesamten Ausgangsvermögen – was davon für ihn vorteilhafter ist, wird ihm gegeben, und was danach übrig bleibt, gehört den vollbürtigen Geschwistern, wobei der männliche Anteil dem doppelten weiblichen Anteil entspricht, außer in einem einzigen Fall: eine Frau stirbt und hinterlässt ihren Ehemann, ihre Mutter, ihre vollbürtige Schwester und ihren Großvater; dem Ehemann steht die Hälfte zu, der Mutter ein Drittel, dem Großvater ein Sechstel, der Schwester die Hälfte; dann wird das Sechstel des Großvaters und die Hälfte der Schwester zusammengelegt und in Dritteln aufgeteilt, sodass der Großvater zwei Drittel davon erhält und die Schwester ein Drittel.“ Malik sagte: „Und das Erbe der Geschwister väterlicherseits zusammen mit dem Großvater, wenn keine vollbürtigen Geschwister bei ihnen sind, ist wie das Erbe der vollbürtigen Geschwister; kommen aber beide Arten zusammen, so werden die vollbürtigen Geschwister mit ihren väterlicherseitigen Geschwistern gegen den Großvater gezählt, um ihm einen größeren Erbanteil zu verwehren, doch nicht mit den mütterlicherseitigen Geschwistern; was den Geschwistern nach dem Anteil des Großvaters zufällt, gehört den vollbürtigen Geschwistern, nicht den väterlicherseitigen, außer wenn die vollbürtigen Geschwister eine einzige Frau sind – dann wird sie mit ihren väterlicherseitigen Geschwistern gegen den Großvater gezählt, und was ihnen zufällt, gehört ihr allein bis zur Vollendung ihres Pflichtanteils von der Hälfte des Ausgangsvermögens; ein Überschuss darüber hinaus gehört ihren väterlicherseitigen Geschwistern.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، أَنَّهُ بَلَغَهُ عَنْ سُلَيْمَانَ بْنِ يَسَارٍ، أَنَّهُ قَالَ فَرَضَ عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ وَعُثْمَانُ بْنُ عَفَّانَ وَزَيْدُ بْنُ ثَابِتٍ لِلْجَدِّ مَعَ الإِخْوَةِ الثُّلُثَ . قَالَ مَالِكٌ وَالأَمْرُ الْمُجْتَمَعُ عَلَيْهِ عِنْدَنَا وَالَّذِي أَدْرَكْتُ عَلَيْهِ أَهْلَ الْعِلْمِ بِبَلَدِنَا أَنَّ الْجَدَّ أَبَا الأَبِ لاَ يَرِثُ مَعَ الأَبِ دِنْيَا شَيْئًا وَهُوَ يُفْرَضُ لَهُ مَعَ الْوَلَدِ الذَّكَرِ وَمَعَ ابْنِ الاِبْنِ الذَّكَرِ السُّدُسُ فَرِيضَةً وَهُوَ فِيمَا سِوَى ذَلِكَ مَا لَمْ يَتْرُكِ الْمُتَوَفَّى أَخًا أَوْ أُخْتًا لأَبِيهِ يُبَدَّأُ بِأَحَدٍ إِنْ شَرَّكَهُ بِفَرِيضَةٍ مُسَمَّاةٍ فَيُعْطَوْنَ فَرَائِضَهُمْ فَإِنْ فَضَلَ مِنَ الْمَالِ السُّدُسُ فَمَا فَوْقَهُ فُرِضَ لِلْجَدِّ السُّدُسُ فَرِيضَةً . قَالَ مَالِكٌ وَالْجَدُّ وَالإِخْوَةُ لِلأَبِ وَالأُمِّ إِذَا شَرَّكَهُمْ أَحَدٌ بِفَرِيضَةٍ مُسَمَّاةٍ يُبَدَّأُ بِمَنْ شَرَّكَهُمْ مِنْ أَهْلِ الْفَرَائِضِ فَيُعْطَوْنَ فَرَائِضَهُمْ فَمَا بَقِيَ بَعْدَ ذَلِكَ لِلْجَدِّ وَالإِخْوَةِ مِنْ شَىْءٍ فَإِنَّهُ يُنْظَرُ أَىُّ ذَلِكَ أَفْضَلُ لِحَظِّ الْجَدِّ أُعْطِيَهُ الثُّلُثُ مِمَّا بَقِيَ لَهُ وَلِلإِخْوَةِ أَوْ يَكُونُ بِمَنْزِلَةِ رَجُلٍ مِنَ الإِخْوَةِ فِيمَا يَحْصُلُ لَهُ وَلَهُمْ يُقَاسِمُهُمْ بِمِثْلِ حِصَّةِ أَحَدِهِمْ أَوِ السُّدُسُ مِنْ رَأْسِ الْمَالِ كُلِّهِ أَىُّ ذَلِكَ كَانَ أَفْضَلَ لِحَظِّ الْجَدِّ أُعْطِيَهُ الْجَدُّ وَكَانَ مَا بَقِيَ بَعْدَ ذَلِكَ لِلإِخْوَةِ لِلأَبِ وَالأُمِّ لِلذَّكَرِ مِثْلُ حَظِّ الأُنْثَيَيْنِ إِلاَّ فِي فَرِيضَةٍ وَاحِدَةٍ تَكُونُ قِسْمَتُهُمْ فِيهَا عَلَى غَيْرِ ذَلِكَ وَتِلْكَ الْفَرِيضَةُ امْرَأَةٌ تُوُفِّيَتْ وَتَرَكَتْ زَوْجَهَا وَأُمَّهَا وَأُخْتَهَا لأُمِّهَا وَأَبِيهَا وَجَدَّهَا فَلِلزَّوْجِ النِّصْفُ وَلِلأُمِّ الثُّلُثُ وَلِلْجَدِّ السُّدُسُ وَلِلأُخْتِ لِلأُمِّ وَالأَبِ النِّصْفُ ثُمَّ يُجْمَعُ سُدُسُ الْجَدِّ وَنِصْفُ الأُخْتِ فَيُقْسَمُ أَثْلاَثًا لِلذَّكَرِ مِثْلُ حَظِّ الأُنْثَيَيْنِ فَيَكُونُ لِلْجَدِّ ثُلُثَاهُ وَلِلأُخْتِ ثُلُثُهُ . قَالَ مَالِكٌ وَمِيرَاثُ الإِخْوَةِ لِلأَبِ مَعَ الْجَدِّ إِذَا لَمْ يَكُنْ مَعَهُمْ إِخْوَةٌ لأَبٍ وَأُمٍّ كَمِيرَاثِ الإِخْوَةِ لِلأَبِ وَالأُمِّ سَوَاءٌ ذَكَرُهُمْ كَذَكَرِهِمْ وَأُنْثَاهُمْ كَأُنْثَاهُمْ فَإِذَا اجْتَمَعَ الإِخْوَةُ لِلأَبِ وَالأُمِّ وَالإِخْوَةُ لِلأَبِ فَإِنَّ الإِخْوَةَ لِلأَبِ وَالأُمِّ يُعَادُّونَ الْجَدَّ بِإِخْوَتِهِمْ لأَبِيهِمْ فَيَمْنَعُونَهُ بِهِمْ كَثْرَةَ الْمِيرَاثِ بِعَدَدِهِمْ وَلاَ يُعَادُّونَهُ بِالإِخْوَةِ لِلأُمِّ لأَنَّهُ لَوْ لَمْ يَكُنْ مَعَ الْجَدِّ غَيْرُهُمْ لَمْ يَرِثُوا مَعَهُ شَيْئًا وَكَانَ الْمَالُ كُلُّهُ لِلْجَدِّ فَمَا حَصَلَ لِلإِخْوَةِ مِنْ بَعْدِ حَظِّ الْجَدِّ فَإِنَّهُ يَكُونُ لِلإِخْوَةِ مِنَ الأَبِ وَالأُمِّ دُونَ الإِخْوَةِ لِلأَبِ وَلاَ يَكُونُ لِلإِخْوَةِ لِلأَبِ مَعَهُمْ شَىْءٌ إِلاَّ أَنْ يَكُونَ الإِخْوَةُ لِلأَبِ وَالأُمِّ امْرَأَةً وَاحِدَةً فَإِنْ كَانَتِ امْرَأَةً وَاحِدَةً فَإِنَّهَا تُعَادُّ الْجَدَّ بِإِخْوَتِهَا لأَبِيهَا مَا كَانُوا فَمَا حَصَلَ لَهُمْ وَلَهَا مِنْ شَىْءٍ كَانَ لَهَا دُونَهُمْ مَا بَيْنَهَا وَبَيْنَ أَنْ تَسْتَكْمِلَ فَرِيضَتَهَا وَفَرِيضَتُهَا النِّصْفُ مِنْ رَأْسِ الْمَالِ كُلِّهِ فَإِنْ كَانَ فِيمَا يُحَازُ لَهَا وَلإِخْوَتِهَا لأَبِيهَا فَضْلٌ عَنْ نِصْفِ رَأْسِ الْمَالِ كُلِّهِ فَهُوَ لإِخْوَتِهَا لأَبِيهَا لِلذَّكَرِ مِثْلُ حَظِّ الأُنْثَيَيْنِ فَإِنْ لَمْ يَفْضُلْ شَىْءٌ فَلاَ شَىْءَ لَهُمْ .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1076
Muwatta Malik 1077
sahih
IsnadMalik ibn Anas→Ibn Shihab (az-Zuhri)→Uthman ibn Ishaq ibn Kharasha→Qabisa ibn Dhu'ayb→Abu Bakr as-Siddiq und 'Umar ibn al-Khattab (ra)
Überliefert von Ibn Shihab (über Uthman ibn Ishaq ibn Kharasha, nach Qabisa ibn Dhu'aib):
Er sagte: „Die Großmutter kam zu Abu Bakr as-Siddiq, um ihn nach ihrem Erbe zu fragen; da sagte Abu Bakr zu ihr: 'Dir steht im Buch Allahs nichts zu, und ich weiß auch nichts für dich in der Sunna des Gesandten Allahs ﷺ – kehre zurück, bis ich die Leute befrage.' Da befragte er die Leute; da sagte al-Mughira ibn Shu'ba: 'Ich war beim Gesandten Allahs ﷺ zugegen, wie er ihr ein Sechstel gab.' Da sagte Abu Bakr: 'Hast du noch einen anderen bei dir?' Da stand Muhammad ibn Maslama al-Ansari auf und sagte dasselbe wie al-Mughira; da vollzog Abu Bakr as-Siddiq es für sie. Dann kam die andere Großmutter zu 'Umar ibn al-Khattab, um ihn nach ihrem Erbe zu fragen; da sagte er zu ihr: 'Dir steht im Buch Allahs nichts zu, und die Entscheidung, die getroffen wurde, war nur für eine andere als dich; ich werde den Pflichtanteilen nichts hinzufügen, doch das ist jenes Sechstel; kommt ihr beide zusammen, wird es zwischen euch geteilt, und welche von euch beiden allein übrig bleibt, der gehört es ganz.'“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُثْمَانَ بْنِ إِسْحَاقَ بْنِ خَرَشَةَ، عَنْ قَبِيصَةَ بْنِ ذُؤَيْبٍ، أَنَّهُ قَالَ جَاءَتِ الْجَدَّةُ إِلَى أَبِي بَكْرٍ الصِّدِّيقِ تَسْأَلُهُ مِيرَاثَهَا فَقَالَ لَهَا أَبُو بَكْرٍ مَا لَكِ فِي كِتَابِ اللَّهِ شَىْءٌ وَمَا عَلِمْتُ لَكِ فِي سُنَّةِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم شَيْئًا فَارْجِعِي حَتَّى أَسْأَلَ النَّاسَ فَسَأَلَ النَّاسَ . فَقَالَ الْمُغِيرَةُ بْنُ شُعْبَةَ حَضَرْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَعْطَاهَا السُّدُسَ . فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ هَلْ مَعَكَ غَيْرُكَ فَقَامَ مُحَمَّدُ بْنُ مَسْلَمَةَ الأَنْصَارِيُّ فَقَالَ مِثْلَ مَا قَالَ الْمُغِيرَةُ فَأَنْفَذَهُ لَهَا أَبُو بَكْرٍ الصِّدِّيقُ ثُمَّ جَاءَتِ الْجَدَّةُ الأُخْرَى إِلَى عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ تَسْأَلُهُ مِيرَاثَهَا فَقَالَ لَهَا مَا لَكِ فِي كِتَابِ اللَّهِ شَىْءٌ وَمَا كَانَ الْقَضَاءُ الَّذِي قُضِيَ بِهِ إِلاَّ لِغَيْرِكِ وَمَا أَنَا بِزَائِدٍ فِي الْفَرَائِضِ شَيْئًا وَلَكِنَّهُ ذَلِكَ السُّدُسُ فَإِنِ اجْتَمَعْتُمَا فَهُوَ بَيْنَكُمَا وَأَيَّتُكُمَا خَلَتْ بِهِ فَهُوَ لَهَا .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1077
Muwatta Malik 1078
hasan
Überliefert von Yahya ibn Sa'id (über al-Qasim ibn Muhammad):
Er sagte: „Die beiden Großmütter kamen zu Abu Bakr as-Siddiq, und er wollte das Sechstel derjenigen mütterlicherseits geben; da sagte ein Mann von den Ansar zu ihm: 'Du lässt doch diejenige aus, die, wäre sie gestorben, während er noch lebte, ihn beerbt hätte.' Da teilte Abu Bakr das Sechstel zwischen ihnen beiden.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، عَنِ الْقَاسِمِ بْنِ مُحَمَّدٍ، أَنَّهُ قَالَ أَتَتِ الْجَدَّتَانِ إِلَى أَبِي بَكْرٍ الصِّدِّيقِ فَأَرَادَ أَنْ يَجْعَلَ السُّدُسَ، لِلَّتِي مِنْ قِبَلِ الأُمِّ فَقَالَ لَهُ رَجُلٌ مِنَ الأَنْصَارِ أَمَا إِنَّكَ تَتْرُكُ الَّتِي لَوْ مَاتَتْ وَهُوَ حَىٌّ كَانَ إِيَّاهَا يَرِثُ فَجَعَلَ أَبُو بَكْرٍ السُّدُسَ بَيْنَهُمَا .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1078
Muwatta Malik 1079
hasan
Überliefert (balaghani) von Abd Rabbihi ibn Sa'id (mit sehr ausführlicher Rechtserläuterung Maliks):
Es erreichte Malik: Abu Bakr ibn Abd ar-Rahman ibn al-Harith ibn Hisham bestimmte den Pflichtanteil nur für zwei Großmütter. Malik sagte: „Die bei uns einhellige Regel ist, dass die Großmutter mütterlicherseits neben der Mutter überhaupt nicht erbt, und in allen übrigen Fällen wird ihr ein Sechstel als Pflichtanteil bestimmt; und die Großmutter väterlicherseits erbt weder neben der Mutter noch neben dem Vater etwas, und sonst wird ihr ebenfalls ein Sechstel bestimmt.“ Malik sagte: „Ich hörte, dass, wenn die Mutter der Mutter näher am Verstorbenen ist, ihr das Sechstel allein zusteht; und wenn die Mutter des Vaters näher ist, oder beide im gleichen Verwandtschaftsgrad stehen, wird das Sechstel zwischen ihnen halbiert.“ Malik sagte: „Und keine der Großmütter erbt, außer den beiden Großmüttern, denn es erreichte mich, dass der Gesandte Allahs ﷺ der Großmutter ein Erbe zusprach; dann fragte Abu Bakr danach, bis ihm die Bestätigung erreichte, da vollzog er es für sie; dann kam die andere Großmutter zu 'Umar ibn al-Khattab, da sagte er zu ihr: Ich werde den Pflichtanteilen nichts hinzufügen; kommt ihr beide zusammen, wird es zwischen euch geteilt.“ Malik sagte: „Dann wissen wir nicht, dass jemand anderes als zwei Großmütter je ein Erbe zugesprochen bekam, seit dem Islam bis heute.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ عَبْدِ رَبِّهِ بْنِ سَعِيدٍ، أَنَّ أَبَا بَكْرِ بْنَ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ الْحَارِثِ بْنِ هِشَامٍ، كَانَ لاَ يَفْرِضُ إِلاَّ لِلْجَدَّتَيْنِ . قَالَ مَالِكٌ الأَمْرُ الْمُجْتَمَعُ عَلَيْهِ عِنْدَنَا الَّذِي لاَ اخْتِلاَفَ فِيهِ وَالَّذِي أَدْرَكْتُ عَلَيْهِ أَهْلَ الْعِلْمِ بِبَلَدِنَا أَنَّ الْجَدَّةَ أُمَّ الأُمِّ لاَ تَرِثُ مَعَ الأُمِّ دِنْيَا شَيْئًا وَهِيَ فِيمَا سِوَى ذَلِكَ يُفْرَضُ لَهَا السُّدُسُ فَرِيضَةً وَأَنَّ الْجَدَّةَ أُمَّ الأَبِ لاَ تَرِثُ مَعَ الأُمِّ وَلاَ مَعَ الأَبِ شَيْئًا وَهِيَ فِيمَا سِوَى ذَلِكَ يُفْرَضُ لَهَا السُّدُسُ فَرِيضَةً فَإِذَا اجْتَمَعَتِ الْجَدَّتَانِ أُمُّ الأَبِ وَأُمُّ الأُمِّ وَلَيْسَ لِلْمُتَوَفَّى دُونَهُمَا أَبٌ وَلاَ أُمٌّ . قَالَ مَالِكٌ فَإِنِّي سَمِعْتُ أَنَّ أُمَّ الأُمِّ إِنْ كَانَتْ أَقْعَدَهُمَا كَانَ لَهَا السَّدُسُ دُونَ أُمِّ الأَبِ وَإِنْ كَانَتْ أُمُّ الأَبِ أَقْعَدَهُمَا أَوْ كَانَتَا فِي الْقُعْدَدِ مِنَ الْمُتَوَفَّى بِمَنْزِلَةٍ سَوَاءً فَإِنَّ السُّدُسَ بَيْنَهُمَا نِصْفَانِ . قَالَ مَالِكٌ وَلاَ مِيرَاثَ لأَحَدٍ مِنَ الْجَدَّاتِ إِلاَّ لِلْجَدَّتَيْنِ لأَنَّهُ بَلَغَنِي أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَرَّثَ الْجَدَّةَ ثُمَّ سَأَلَ أَبُو بَكْرٍ عَنْ ذَلِكَ حَتَّى أَتَاهُ الثَّبَتُ عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَنَّهُ وَرَّثَ الْجَدَّةَ فَأَنْفَذَهُ لَهَا ثُمَّ أَتَتِ الْجَدَّةُ الأُخْرَى إِلَى عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ فَقَالَ لَهَا مَا أَنَا بِزَائِدٍ فِي الْفَرَائِضِ شَيْئًا فَإِنِ اجْتَمَعْتُمَا فَهُوَ بَيْنَكُمَا وَأَيَّتُكُمَا خَلَتْ بِهِ فَهُوَ لَهَا . قَالَ مَالِكٌ ثُمَّ لَمْ نَعْلَمْ أَحَدًا وَرَّثَ غَيْرَ جَدَّتَيْنِ مُنْذُ كَانَ الإِسْلاَمُ إِلَى الْيَوْمِ .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1079
Muwatta Malik 1080
sahih
Überliefert von Zaid ibn Aslam (nach 'Umar ibn al-Khattab):
'Umar ibn al-Khattab fragte den Gesandten Allahs ﷺ nach der Kalala; da sagte ihm der Gesandte Allahs ﷺ: „Der Vers, der im Sommer am Ende der Sure an-Nisa herabgesandt wurde, genügt dir dazu.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ زَيْدِ بْنِ أَسْلَمَ، أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ، سَأَلَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم عَنِ الْكَلاَلَةِ فَقَالَ لَهُ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم " يَكْفِيكَ مِنْ ذَلِكَ الآيَةُ الَّتِي أُنْزِلَتْ فِي الصَّيْفِ آخِرَ سُورَةِ النِّسَاءِ " .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1080
Muwatta Malik 1081
hasan
IsnadMalik ibn Anas→Muhammad ibn Abi Bakr ibn Muhammad ibn Amr ibn Hazm→Abd ar-Rahman ibn Handhala az-Zuraqi→'Umar ibn al-Khattab (ra)
Überliefert von Muhammad ibn Abi Bakr ibn Muhammad ibn Amr ibn Hazm (über Abd ar-Rahman ibn Handhala az-Zuraqi, nach einem Klienten der Quraisch namens Ibn Mirsa):
Er sagte: „Ich saß bei 'Umar ibn al-Khattab; als er das Mittagsgebet verrichtet hatte, sagte er: 'O Yarfa, bring mir jenes Schreiben her' – für ein Schreiben, das er über die Angelegenheit der Tante verfasst hatte – 'damit wir danach fragen und uns erkundigen.' Da brachte ihm Yarfa es; da verlangte er ein Becken mit Wasser und löschte jenes Schreiben darin, dann sagte er: 'Wollte Allah dich als Erbin, hätte Er dich bestätigt.'“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ أَبِي بَكْرِ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ عَمْرِو بْنِ حَزْمٍ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ حَنْظَلَةَ الزُّرَقِيِّ، أَنَّهُ أَخْبَرَهُ عَنْ مَوْلًى، لِقُرَيْشٍ كَانَ قَدِيمًا يُقَالُ لَهُ ابْنُ مِرْسَى أَنَّهُ قَالَ كُنْتُ جَالِسًا عِنْدَ عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ فَلَمَّا صَلَّى الظُّهْرَ قَالَ يَا يَرْفَا هَلُمَّ ذَلِكَ الْكِتَابَ - لِكِتَابٍ كَتَبَهُ فِي شَأْنِ الْعَمَّةِ - فَنَسْأَلَ عَنْهَا وَنَسْتَخْبِرَ فِيهَا . فَأَتَاهُ بِهِ يَرْفَا فَدَعَا بِتَوْرٍ أَوْ قَدَحٍ فِيهِ مَاءٌ فَمَحَا ذَلِكَ الْكِتَابَ فِيهِ ثُمَّ قَالَ لَوْ رَضِيَكِ اللَّهُ وَارِثَةً أَقَرَّكِ لَوْ رَضِيَكِ اللَّهُ أَقَرَّكِ .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1081
Muwatta Malik 1082
hasan
Überliefert von Muhammad ibn Abi Bakr ibn Hazm (nach seinem Vater):
Er hörte seinen Vater oft sagen: „'Umar ibn al-Khattab pflegte zu sagen: Wie erstaunlich ist es bei der Tante, dass ihr vererbt wird, sie selbst aber nicht erbt.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ أَبِي بَكْرِ بْنِ حَزْمٍ، أَنَّهُ سَمِعَ أَبَاهُ، كَثِيرًا يَقُولُ كَانَ عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ يَقُولُ عَجَبًا لِلْعَمَّةِ تُورَثُ وَلاَ تَرِثُ .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1082
Muwatta Malik 1083
sahih
IsnadMalik ibn Anas→Ibn Shihab (az-Zuhri)→Ali ibn Husain ibn Ali→Umar ibn Uthman ibn Affan→Usama ibn Zaid (ra)
Überliefert von Ibn Shihab (über Ali ibn Husain ibn Ali, nach Umar ibn Uthman ibn Affan, über Usama ibn Zaid):
Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Der Muslim erbt nicht vom Ungläubigen.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنِ بْنِ عَلِيٍّ، عَنْ عُمَرَ بْنِ عُثْمَانَ بْنِ عَفَّانَ، عَنْ أُسَامَةَ بْنِ زَيْدٍ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ " لاَ يَرِثُ الْمُسْلِمُ الْكَافِرَ " .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1083
Muwatta Malik 1084
hasan
Überliefert von Ibn Shihab (über Ali ibn Husain ibn Ali ibn Abi Talib):
Er berichtete ihm: „Nur Aqil und Talib beerbten Abu Talib, nicht aber Ali“ – er sagte – „deshalb ließen wir unseren Anteil an der Schlucht.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنِ بْنِ عَلِيِّ بْنِ أَبِي طَالِبٍ، أَنَّهُ أَخْبَرَهُ إِنَّمَا، وَرِثَ أَبَا طَالِبٍ عَقِيلٌ وَطَالِبٌ وَلَمْ يَرِثْهُ عَلِيٌّ - قَالَ - فَلِذَلِكَ تَرَكْنَا نَصِيبَنَا مِنَ الشِّعْبِ .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1084
Muwatta Malik 1085
hasan
Überliefert von Yahya ibn Sa'id (über Sulaiman ibn Yasar, nach Muhammad ibn al-Asch'ath):
Er berichtete ihm, dass eine Tante von ihm, eine Jüdin oder Christin, starb, und dass Muhammad ibn al-Asch'ath das 'Umar ibn al-Khattab erwähnte und ihn fragte: „Wer erbt sie?“ Da sagte ihm 'Umar ibn al-Khattab: „Die Angehörigen ihrer Religion erben sie.“ Dann kam er zu 'Uthman ibn Affan und fragte ihn danach, da sagte ihm 'Uthman: „Meinst du, ich hätte vergessen, was 'Umar ibn al-Khattab dir gesagt hat? Die Angehörigen ihrer Religion erben sie.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، عَنْ سُلَيْمَانَ بْنِ يَسَارٍ، أَنَّ مُحَمَّدَ بْنَ الأَشْعَثِ، أَخْبَرَهُ أَنَّ عَمَّةً لَهُ يَهُودِيَّةً أَوْ نَصْرَانِيَّةً تُوُفِّيَتْ وَأَنَّ مُحَمَّدَ بْنَ الأَشْعَثِ ذَكَرَ ذَلِكَ لِعُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ وَقَالَ لَهُ مَنْ يَرِثُهَا فَقَالَ لَهُ عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ يَرِثُهَا أَهْلُ دِينِهَا . ثُمَّ أَتَى عُثْمَانَ بْنَ عَفَّانَ فَسَأَلَهُ عَنْ ذَلِكَ فَقَالَ لَهُ عُثْمَانُ أَتَرَانِي نَسِيتُ مَا قَالَ لَكَ عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ يَرِثُهَا أَهْلُ دِينِهَا .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1085
Muwatta Malik 1086
hasan
Überliefert von Yahya ibn Sa'id (über Ismail ibn Abi Hakim):
Ein Christ, den 'Umar ibn Abd al-Aziz freigelassen hatte, starb – Ismail sagte –: „Da befahl mir 'Umar ibn Abd al-Aziz, sein Vermögen in die Staatskasse zu legen.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، عَنْ إِسْمَاعِيلَ بْنِ أَبِي حَكِيمٍ، أَنَّ نَصْرَانِيًّا، أَعْتَقَهُ عُمَرُ بْنُ عَبْدِ الْعَزِيزِ هَلَكَ - قَالَ إِسْمَاعِيلُ - فَأَمَرَنِي عُمَرُ بْنُ عَبْدِ الْعَزِيزِ أَنْ أَجْعَلَ مَالَهُ فِي بَيْتِ الْمَالِ .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1086
Muwatta Malik 1087
hasan
Überliefert von einem zuverlässigen Gewährsmann (nach Sa'id ibn al-Musayyab, mit ausführlicher Rechtserläuterung Maliks):
Er hörte Sa'id ibn al-Musayyab sagen: „'Umar ibn al-Khattab weigerte sich, irgendeinen der Nichtaraber erben zu lassen, außer einem, der in Arabien geboren wurde.“ Malik sagte: „Und käme eine schwangere Frau aus dem Feindesland und würde in arabischem Land gebären, so ist das ihr Kind, das sie beerbt, wenn sie stirbt, und das sie beerbt, wenn es stirbt, ihr Erbe nach dem Buch Allahs.“ Malik sagte: „Die bei uns einhellige Regel und die unumstrittene Sunna ist, dass der Muslim den Ungläubigen weder durch Verwandtschaft noch durch Klientschaft noch durch Blutsverwandtschaft beerbt, und dass er niemanden von dessen Erbe ausschließt.“ Malik sagte: „Und ebenso jeder, der nicht erbt, wenn es keinen Erben unter ihm gibt, schließt er niemanden von dessen Erbe aus.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنِ الثِّقَةِ، عِنْدَهُ أَنَّهُ سَمِعَ سَعِيدَ بْنَ الْمُسَيَّبِ، يَقُولُ أَبَى عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ أَنْ يُوَرِّثَ، أَحَدًا مِنَ الأَعَاجِمِ إِلاَّ أَحَدًا وُلِدَ فِي الْعَرَبِ . قَالَ مَالِكٌ وَإِنْ جَاءَتِ امْرَأَةٌ حَامِلٌ مِنْ أَرْضِ الْعَدُوِّ فَوَضَعَتْهُ فِي أَرْضِ الْعَرَبِ فَهُوَ وَلَدُهَا يَرِثُهَا إِنْ مَاتَتْ وَتَرِثُهُ إِنْ مَاتَ مِيرَاثَهَا فِي كِتَابِ اللَّهِ . قَالَ مَالِكٌ الأَمْرُ الْمُجْتَمَعُ عَلَيْهِ عِنْدَنَا وَالسُّنَّةُ الَّتِي لاَ اخْتِلاَفَ فِيهَا وَالَّذِي أَدْرَكْتُ عَلَيْهِ أَهْلَ الْعِلْمِ بِبَلَدِنَا أَنَّهُ لاَ يَرِثُ الْمُسْلِمُ الْكَافِرَ بِقَرَابَةٍ وَلاَ وَلاَءٍ وَلاَ رَحِمٍ وَلاَ يَحْجُبُ أَحَدًا عَنْ مِيرَاثِهِ . قَالَ مَالِكٌ وَكَذَلِكَ كُلُّ مَنْ لاَ يَرِثُ إِذَا لَمْ يَكُنْ دُونَهُ وَارِثٌ فَإِنَّهُ لاَ يَحْجُبُ أَحَدًا عَنْ مِيرَاثِهِ .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1087
Muwatta Malik 1088
hasan
Überliefert von Rabi'a ibn Abi Abd ar-Rahman (über mehrere Gelehrte, mit sehr ausführlicher Rechtserläuterung Maliks):
Wer am Tag des Kamelkriegs, am Tag von Siffin und am Tag von al-Harra getötet wurde, beerbte sich nicht gegenseitig; dann war der Tag von Qudaid, und keiner von ihnen beerbte den anderen, außer wer bekannt war, vor seinem Gefährten getötet worden zu sein. Malik sagte: „Und das ist eine Angelegenheit, über die es keine Meinungsverschiedenheit gibt, und ebenso wird bei jedem Paar von Erbberechtigten verfahren, die durch Ertrinken, Tötung oder anderen Tod umkommen, wenn nicht bekannt ist, wer von beiden vor dem anderen starb – dann erbt keiner von ihnen etwas vom anderen, und ihr Erbe geht an die überlebenden Erben.“ Und Malik sagte: „Niemand soll aufgrund von Zweifel erben, und niemand erbt von einem anderen außer mit gewisser Kenntnis oder Zeugen.“ Malik sagte: „Und dazu gehört auch: Zwei vollbürtige Brüder sterben, einer von ihnen hat ein Kind, der andere nicht, und sie haben einen Bruder väterlicherseits, und man weiß nicht, wer von beiden zuerst starb – dann geht das Erbe dessen, der kein Kind hat, an seinen Bruder väterlicherseits, und den Söhnen seines vollbürtigen Bruders steht nichts zu.“ Malik sagte: „Und dazu gehört auch, dass die Tante und der Sohn ihres Bruders umkommen und man nicht weiß, wer zuerst starb – dann erbt der Onkel nichts von der Tochter seines Bruders, und der Bruderssohn erbt nichts von seiner Tante.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ رَبِيعَةَ بْنِ أَبِي عَبْدِ الرَّحْمَنِ، عَنْ غَيْرِ، وَاحِدٍ، مِنْ عُلَمَائِهِمْ . أَنَّهُ لَمْ يَتَوَارَثْ مَنْ قُتِلَ يَوْمَ الْجَمَلِ وَيَوْمَ صِفِّينَ وَيَوْمَ الْحَرَّةِ ثُمَّ كَانَ يَوْمَ قُدَيْدٍ فَلَمْ يُوَرَّثْ أَحَدٌ مِنْهُمْ مِنْ صَاحِبِهِ شَيْئًا إِلاَّ مَنْ عُلِمَ أَنَّهُ قُتِلَ قَبْلَ صَاحِبِهِ . قَالَ مَالِكٌ وَذَلِكَ الأَمْرُ الَّذِي لاَ اخْتِلاَفَ فِيهِ وَلاَ شَكَّ عِنْدَ أَحَدٍ مِنْ أَهْلِ الْعِلْمِ بِبَلَدِنَا وَكَذَلِكَ الْعَمَلُ فِي كُلِّ مُتَوَارِثَيْنِ هَلَكَا بِغَرَقٍ أَوْ قَتْلٍ أَوْ غَيْرِ ذَلِكَ مِنَ الْمَوْتِ إِذَا لَمْ يُعْلَمْ أَيُّهُمَا مَاتَ قَبْلَ صَاحِبِهِ لَمْ يَرِثْ أَحَدٌ مِنْهُمَا مِنْ صَاحِبِهِ شَيْئًا وَكَانَ مِيرَاثُهُمَا لِمَنْ بَقِيَ مِنْ وَرَثَتِهِمَا يَرِثُ كُلَّ وَاحِدٍ مِنْهُمَا وَرَثَتُهُ مِنَ الأَحْيَاءِ . وَقَالَ مَالِكٌ لاَ يَنْبَغِي أَنْ يَرِثَ أَحَدٌ أَحَدًا بِالشَّكِّ وَلاَ يَرِثُ أَحَدٌ أَحَدًا إِلاَّ بِالْيَقِينِ مِنَ الْعِلْمِ وَالشُّهَدَاءِ وَذَلِكَ أَنَّ الرَّجُلَ يَهْلِكُ هُوَ وَمَوْلاَهُ الَّذِي أَعْتَقَهُ أَبُوهُ فَيَقُولُ بَنُو الرَّجُلِ الْعَرَبِيِّ قَدْ وَرِثَهُ أَبُونَا فَلَيْسَ ذَلِكَ لَهُمْ أَنْ يَرِثُوهُ بِغَيْرِ عِلْمٍ وَلاَ شَهَادَةٍ إِنَّهُ مَاتَ قَبْلَهُ وَإِنَّمَا يَرِثُهُ أَوْلَى النَّاسِ بِهِ مِنَ الأَحْيَاءِ . قَالَ مَالِكٌ وَمِنْ ذَلِكَ أَيْضًا الأَخَوَانِ لِلأَبِ وَالأُمِّ يَمُوتَانِ وَلأَحَدِهِمَا وَلَدٌ وَالآخَرُ لاَ وَلَدَ لَهُ وَلَهُمَا أَخٌ لأَبِيهِمَا فَلاَ يُعْلَمُ أَيُّهُمَا مَاتَ قَبْلَ صَاحِبِهِ فَمِيرَاثُ الَّذِي لاَ وَلَدَ لَهُ لأَخِيهِ لأَبِيهِ وَلَيْسَ لِبَنِي أَخِيهِ لأَبِيهِ وَأُمِّهِ شَىْءٌ . قَالَ مَالِكٌ وَمِنْ ذَلِكَ أَيْضًا أَنْ تَهْلَكَ الْعَمَّةُ وَابْنُ أَخِيهَا أَوِ ابْنَةُ الأَخِ وَعَمُّهَا فَلاَ يُعْلَمُ أَيُّهُمَا مَاتَ قَبْلُ فَإِنْ لَمْ يُعْلَمْ أَيُّهُمَا مَاتَ قَبْلُ لَمْ يَرِثِ الْعَمُّ مِنِ ابْنَةِ أَخِيهِ شَيْئًا وَلاَ يَرِثُ ابْنُ الأَخِ مِنْ عَمَّتِهِ شَيْئًا .
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1088
Muwatta Malik 1089
hasan
Überliefert (balaghani) von Urwa ibn az-Zubair:
Es erreichte Yahya, dass Urwa ibn az-Zubair über das Kind der Verwünschung und das Kind aus Unzucht zu sagen pflegte: „Stirbt es, erbt seine Mutter ihren Anteil nach dem Buch Allahs, des Erhabenen, und seine mütterlichen Geschwister ihre Anteile, und den Rest erben die Klienten seiner Mutter, wenn sie eine Klientin war; war sie Araberin, erbte sie ihren Anteil, und seine mütterlichen Geschwister erbten ihre Anteile, und was übrig blieb, gehörte den Muslimen.“ Malik sagte: „Und es erreichte mich von Sulaiman ibn Yasar dasselbe.“ Malik sagte: „Und danach habe ich die Gelehrten unserer Stadt vorgefunden.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، أَنَّهُ بَلَغَهُ أَنَّ عُرْوَةَ بْنَ الزُّبَيْرِ، كَانَ يَقُولُ فِي وَلَدِ الْمُلاَعَنَةِ وَوَلَدِ الزِّنَا إِنَّهُ إِذَا مَاتَ وَرِثَتْهُ أُمُّهُ حَقَّهَا فِي كِتَابِ اللَّهِ عَزَّ وَجَلَّ وَإِخْوَتُهُ لأُمِّهِ حُقُوقَهُمْ وَيَرِثُ الْبَقِيَّةَ مَوَالِي أُمِّهِ إِنْ كَانَتْ مَوْلاَةً وَإِنْ كَانَتْ عَرَبِيَّةً وَرِثَتْ حَقَّهَا وَوَرِثَ إِخْوَتُهُ لأُمِّهِ حُقُوقَهُمْ وَكَانَ مَا بَقِيَ لِلْمُسْلِمِينَ . قَالَ مَالِكٌ وَبَلَغَنِي عَنْ سُلَيْمَانَ بْنِ يَسَارٍ، مِثْلُ ذَلِكَ . قَالَ مَالِكٌ وَعَلَى ذَلِكَ أَدْرَكْتُ أَهْلَ الْعِلْمِ بِبَلَدِنَا
Muwatta Malik, Buch 27, Hadith 1089