Die Zakat
Muwatta Malik · Buch 17
Muwatta Malik 578
sahih
Überliefert von Amr ibn Yahya al-Mazini (über seinen Vater, nach Abu Sa'id al-Khudri):
Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Es gibt keine Zakat auf weniger als fünf Kamele, und es gibt keine Zakat auf weniger als fünf Uqiyya Silber, und es gibt keine Zakat auf weniger als fünf Wasq.“ حَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ عَمْرِو بْنِ يَحْيَى الْمَازِنِيِّ، عَنْ أَبِيهِ، أَنَّهُ قَالَ سَمِعْتُ أَبَا سَعِيدٍ الْخُدْرِيَّ، يَقُولُ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم : " لَيْسَ فِيمَا دُونَ خَمْسِ ذَوْدٍ صَدَقَةٌ، وَلَيْسَ فِيمَا دُونَ خَمْسِ أَوَاقٍ صَدَقَةٌ، وَلَيْسَ فِيمَا دُونَ خَمْسَةِ أَوْسُقٍ صَدَقَةٌ " .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 578
Muwatta Malik 579
sahih
IsnadMalik ibn Anas→Muhammad ibn Abdullah ibn Abd ar-Rahman ibn Abi Sa'sa'a al-Ansari→Abd ar-Rahman ibn Abi Sa'sa'a→Abu Sa'id al-Khudri (ra)
Überliefert von Muhammad ibn Abdullah ibn Abd ar-Rahman ibn Abi Sa'sa'a al-Ansari (über seinen Vater, nach Abu Sa'id al-Khudri):
Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Es gibt keine Zakat auf weniger als fünf Wasq Datteln, und es gibt keine Zakat auf weniger als fünf Uqiyya Silber, und es gibt keine Zakat auf weniger als fünf Kamele.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ أَبِي صَعْصَعَةَ الأَنْصَارِيِّ، ثُمَّ الْمَازِنِيِّ عَنْ أَبِيهِ، عَنْ أَبِي سَعِيدٍ الْخُدْرِيِّ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ : " لَيْسَ فِيمَا دُونَ خَمْسَةِ أَوْسُقٍ مِنَ التَّمْرِ صَدَقَةٌ، وَلَيْسَ فِيمَا دُونَ خَمْسِ أَوَاقِيَّ مِنَ الْوَرِقِ صَدَقَةٌ، وَلَيْسَ فِيمَا دُونَ خَمْسِ ذَوْدٍ مِنَ الإِبِلِ صَدَقَةٌ " .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 579
Muwatta Malik 580
hasan
IsnadMalik ibn Anas
Überliefert (balaghani) von 'Umar ibn Abd al-Aziz (mit Rechtserläuterung Maliks):
Es erreichte Malik, dass 'Umar ibn Abd al-Aziz an seinen Statthalter über Damaskus bezüglich der Zakat schrieb: „Die Zakat gilt nur für Ackerbau, Bargeld und Vieh.“ Malik sagte: „Die Zakat gibt es nur bei drei Dingen: Ackerbau, Bargeld und Vieh.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، أَنَّهُ بَلَغَهُ : أَنَّ عُمَرَ بْنَ عَبْدِ الْعَزِيزِ، كَتَبَ إِلَى عَامِلِهِ عَلَى دِمَشْقَ فِي الصَّدَقَةِ : إِنَّمَا الصَّدَقَةُ فِي الْحَرْثِ وَالْعَيْنِ وَالْمَاشِيَةِ . قَالَ مَالِكٌ : وَلاَ تَكُونُ الصَّدَقَةُ إِلاَّ فِي ثَلاَثَةِ أَشْيَاءَ : فِي الْحَرْثِ وَالْعَيْنِ وَالْمَاشِيَةِ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 580
Muwatta Malik 581
hasan
Überliefert von Muhammad ibn Uqba (Klient von az-Zubair, nach al-Qasim ibn Muhammad):
Er fragte al-Qasim ibn Muhammad nach einem Mukatab (Sklave mit Freikaufsvertrag), der einen großen Betrag vereinbart hatte – ob darauf Zakat zu zahlen sei. Da sagte al-Qasim: „Abu Bakr as-Siddiq nahm von keinem Vermögen Zakat, bis ein volles Jahr darüber vergangen war.“ Al-Qasim ibn Muhammad sagte: „Und Abu Bakr pflegte, wenn er den Leuten ihre Zuwendungen gab, den Mann zu fragen: Hast du Vermögen, für das dir Zakat obliegt? Sagte er: Ja, nahm er von seiner Zuwendung die Zakat jenes Vermögens; sagte er: Nein, übergab er ihm seine Zuwendung und nahm nichts davon.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ عُقْبَةَ، مَوْلَى الزُّبَيْرِ : أَنَّهُ سَأَلَ الْقَاسِمَ بْنَ مُحَمَّدٍ عَنْ مُكَاتَبٍ، لَهُ قَاطَعَهُ بِمَالٍ عَظِيمٍ هَلْ عَلَيْهِ فِيهِ زَكَاةٌ فَقَالَ الْقَاسِمُ : إِنَّ أَبَا بَكْرٍ الصِّدِّيقَ لَمْ يَكُنْ يَأْخُذُ مِنْ مَالٍ زَكَاةً حَتَّى يَحُولَ عَلَيْهِ الْحَوْلُ . قَالَ الْقَاسِمُ بْنُ مُحَمَّدٍ : وَكَانَ أَبُو بَكْرٍ إِذَا أَعْطَى النَّاسَ أَعْطِيَاتِهِمْ يَسْأَلُ الرَّجُلَ هَلْ عِنْدَكَ مِنْ مَالٍ وَجَبَتْ عَلَيْكَ فِيهِ الزَّكَاةُ فَإِذَا قَالَ : نَعَمْ، أَخَذَ مِنْ عَطَائِهِ زَكَاةَ ذَلِكَ الْمَالِ، وَإِنْ قَالَ : لاَ، أَسْلَمَ إِلَيْهِ عَطَاءَهُ وَلَمْ يَأْخُذْ مِنْهُ شَيْئًا .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 581
Muwatta Malik 582
hasan
Überliefert von Umar ibn Husain (über Aisha bint Qudama, nach ihrem Vater):
Er sagte: „Wenn ich zu 'Uthman ibn Affan kam, um meine Zuwendung zu empfangen, fragte er mich: Hast du Vermögen, für das dir Zakat obliegt? Sagte ich: Ja, nahm er von meiner Zuwendung die Zakat jenes Vermögens; sagte ich: Nein, gab er mir meine Zuwendung.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ عُمَرَ بْنِ حُسَيْنٍ، عَنْ عَائِشَةَ بِنْتِ قُدَامَةَ، عَنْ أَبِيهَا، أَنَّهُ قَالَ : كُنْتُ إِذَا جِئْتُ عُثْمَانَ بْنَ عَفَّانَ أَقْبِضُ عَطَائِي سَأَلَنِي : هَلْ عِنْدَكَ مِنْ مَالٍ وَجَبَتْ عَلَيْكَ فِيهِ الزَّكَاةُ قَالَ فَإِنْ قُلْتُ : نَعَمْ أَخَذَ مِنْ عَطَائِي زَكَاةَ ذَلِكَ الْمَالِ، وَإِنْ قُلْتُ : لاَ، دَفَعَ إِلَىَّ عَطَائِي .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 582
Muwatta Malik 583
hasan
Überliefert von Nafi' (über Abdullah ibn 'Umar):
Er pflegte zu sagen: „Zakat wird auf ein Vermögen erst fällig, wenn ein Jahr darüber vergangen ist.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ نَافِعٍ، أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عُمَرَ، كَانَ يَقُولُ : لاَ تَجِبُ فِي مَالٍ زَكَاةٌ حَتَّى يَحُولَ عَلَيْهِ الْحَوْلُ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 583
Muwatta Malik 584
hasan
Überliefert von Ibn Shihab (mit ausführlichen Rechtserläuterungen Maliks):
Ibn Shihab sagte: „Der Erste, der von den Zuwendungen Zakat nahm, war Mu'awiya ibn Abi Sufyan.“ Malik sagte: „Die Sunna, über die bei uns keine Meinungsverschiedenheit besteht, ist, dass die Zakat auf zwanzig Dinar Bargold fällig wird, ebenso wie auf zweihundert Dirham.“ Malik sagte: „Auf zwanzig Dinar, die erkennbar unter dem vollen Gewicht liegen, gibt es keine Zakat; erreichen sie durch Zunahme volle zwanzig Dinar, ist Zakat fällig; unter zwanzig Dinar Bargold gibt es keine Zakat, und auf zweihundert Dirham, die erkennbar unter dem vollen Gewicht liegen, gibt es keine Zakat; erreichen sie durch Zunahme volle zweihundert Dirham, ist Zakat fällig; entspricht das Gewicht dem vollen Standardgewicht, sehe ich Zakat darauf, seien es Dinare oder Dirham.“ Malik sagte über einen Mann, der hundertsechzig volle Dirham besaß, wobei der Wechselkurs in seiner Stadt acht Dirham pro Dinar war: „Darauf ist keine Zakat fällig, denn Zakat wird nur auf zwanzig Dinar Bargold oder zweihundert Dirham fällig.“ Malik sagte über einen Mann, der fünf Dinar aus einem Gewinn hatte und damit handelte, sodass sie, bevor das Jahr um war, die zakatpflichtige Höhe erreichten: „Er zahlt Zakat darauf, auch wenn sie das erst einen Tag vor Ablauf des Jahres oder einen Tag danach vollendeten, dann aber keine weitere Zakat, bis ein Jahr ab dem Tag der Verzakatung vergangen ist.“ Und Malik sagte über einen Mann, der zehn Dinar hatte und damit handelte, sodass ein Jahr über sie verging, während sie zwanzig Dinar erreicht hatten: „Er verzakatet sie sofort und wartet nicht, bis ein Jahr ab dem Tag vergeht, an dem sie die zakatpflichtige Höhe erreichten, denn das Jahr ist bereits über sie vergangen, während sie bei ihm zwanzig waren; danach gibt es keine Zakat mehr, bis ein Jahr ab dem Tag der Verzakatung vergangen ist.“ Malik sagte: „Die bei uns einhellige Meinung bezüglich der Vermietung von Sklaven und ihrer Abgaben, der Miete von Bedürftigen und des Freikaufsvertrags des Mukatab ist, dass darauf keine Zakat fällig wird, sei es wenig oder viel, bis ein Jahr ab dem Tag vergeht, an dem der Eigentümer es empfängt.“ Und Malik sagte über Gold und Silber, das zwischen Teilhabern aufgeteilt ist: „Wessen Anteil davon zwanzig Dinar Bargold oder zweihundert Dirham erreicht, dem obliegt Zakat; und wessen Anteil unter die zakatpflichtige Höhe fällt, dem obliegt keine Zakat, auch wenn ihre Anteile zusammen die zakatpflichtige Höhe erreichen und manche von ihnen einen größeren Anteil haben als andere – von jedem von ihnen wird entsprechend seinem Anteil genommen, wenn im Anteil jedes Einzelnen die zakatpflichtige Höhe vorliegt, denn der Gesandte Allahs ﷺ sagte: 'Es gibt keine Zakat auf weniger als fünf Uqiyya Silber.'“ Malik sagte: „Das ist mir das Liebste, was ich darüber gehört habe.“ Malik sagte: „Und wenn ein Mann Gold oder Silber verstreut in den Händen verschiedener Leute hat, so soll er alles zusammenzählen und dann die fällige Zakat für das Ganze entrichten.“ Malik sagte: „Und wer Gold oder Silber erwirbt, dem obliegt keine Zakat darauf, bis ein Jahr ab dem Tag vergeht, an dem er es erwarb.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، أَنَّهُ قَالَ : أَوَّلُ مَنْ أَخَذَ مِنَ الأَعْطِيَةِ الزَّكَاةَ مُعَاوِيَةُ بْنُ أَبِي سُفْيَانَ . قَالَ مَالِكٌ : السُّنَّةُ الَّتِي لاَ اخْتِلاَفَ فِيهَا عِنْدَنَا أَنَّ الزَّكَاةَ تَجِبُ فِي عِشْرِينَ دِينَارًا عَيْنًا كَمَا تَجِبُ فِي مِائَتَىْ دِرْهَمٍ . قَالَ مَالِكٌ : لَيْسَ فِي عِشْرِينَ دِينَارًا نَاقِصَةً بَيِّنَةَ النُّقْصَانِ زَكَاةٌ، فَإِنْ زَادَتْ حَتَّى تَبْلُغَ بِزِيَادَتِهَا عِشْرِينَ دِينَارًا وَازِنَةً فَفِيهَا الزَّكَاةُ، وَلَيْسَ فِيمَا دُونَ عِشْرِينَ دِينَارًا عَيْنًا الزَّكَاةُ، وَلَيْسَ فِي مِائَتَىْ دِرْهَمٍ نَاقِصَةً بَيِّنَةَ النُّقْصَانِ زَكَاةٌ، فَإِنْ زَادَتْ حَتَّى تَبْلُغَ بِزِيَادَتِهَا مِائَتَىْ دِرْهَمٍ وَافِيةً فَفِيهَا الزَّكَاةُ، فَإِنْ كَانَتْ تَجُوزُ بِجَوَازِ الْوَازِنَةِ رَأَيْتُ فِيهَا الزَّكَاةَ دَنَانِيرَ كَانَتْ أَوْ دَرَاهِمَ . قَالَ مَالِكٌ فِي رَجُلٍ كَانَتْ عِنْدَهُ سِتُّونَ وَمِائَةُ دِرْهَمٍ وَازِنَةً وَصَرْفُ الدَّرَاهِمِ بِبَلَدِهِ ثَمَانِيَةُ دَرَاهِمَ بِدِينَارٍ : أَنَّهَا لاَ تَجِبُ فِيهَا الزَّكَاةُ، وَإِنَّمَا تَجِبُ الزَّكَاةُ فِي عِشْرِينَ دِينَارًا عَيْنًا أَوْ مِائَتَىْ دِرْهَمٍ . قَالَ مَالِكٌ فِي رَجُلٍ كَانَتْ لَهُ خَمْسَةُ دَنَانِيرَ مِنْ فَائِدَةٍ أَوْ غَيْرِهَا، فَتَجَرَ فِيهَا فَلَمْ يَأْتِ الْحَوْلُ حَتَّى بَلَغَتْ مَا تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ : أَنَّهُ يُزَكِّيهَا وَإِنْ لَمْ تَتِمَّ إِلاَّ قَبْلَ أَنْ يَحُولَ عَلَيْهَا الْحَوْلُ بِيَوْمٍ وَاحِدٍ، أَوْ بَعْدَ مَا يَحُولُ عَلَيْهَا الْحَوْلُ بِيَوْمٍ وَاحِدٍ، ثُمَّ لاَ زَكَاةَ فِيهَا حَتَّى يَحُولَ عَلَيْهَا الْحَوْلُ مِنْ يَوْمَ زُكِّيَتْ . وَقَالَ مَالِكٌ فِي رَجُلٍ كَانَتْ لَهُ عَشَرَةُ دَنَانِيرَ فَتَجَرَ فِيهَا فَحَالَ عَلَيْهَا الْحَوْلُ وَقَدْ بَلَغَتْ عِشْرِينَ دِينَارًا : أَنَّهُ يُزَكِّيهَا مَكَانَهَا وَلاَ يَنْتَظِرُ بِهَا أَنْ يَحُولَ عَلَيْهَا الْحَوْلُ مِنْ يَوْمَ بَلَغَتْ مَا تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ لِأَنَّ الْحَوْلَ قَدْ حَالَ عَلَيْهَا وَهِيَ عِنْدَهُ عِشْرُونَ ثُمَّ لَا زَكَاةَ فِيهَا حَتَّى يَحُولَ عَلَيْهَا الْحَوْلُ مِنْ يَوْمَ زُكِّيَتْ قَالَ مَالِك الْأَمْرُ الْمُجْتَمَعُ عَلَيْهِ عِنْدَنَا فِي إِجَارَةِ الْعَبِيدِ وَخَرَاجِهِمْ وَكِرَاءِ الْمَسَاكِينِ وَكِتَابَةِ الْمُكَاتَبِ أَنَّهُ لَا تَجِبُ فِي شَيْءٍ مِنْ ذَلِكَ الزَّكَاةُ قَلَّ ذَلِكَ أَوْ كَثُرَ حَتَّى يَحُولَ عَلَيْهِ الْحَوْلُ مِنْ يَوْمِ يَقْبِضُهُ صَاحِبُهُ. وَقَالَ مَالِك فِي الذَّهَبِ وَالْوَرِقِ يَكُونُ بَيْنَ الشُّرَكَاءِ إِنَّ مَنْ بَلَغَتْ حِصَّتُهُ مِنْهُمْ عِشْرِينَ دِينَارًا عَيْنًا أَوْ مِائَتَيْ دِرْهَمٍ فَعَلَيْهِ فِيهَا الزَّكَاةُ وَمَنْ نَقَصَتْ حِصَّتُهُ عَمَّا تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ فَلَا زَكَاةَ عَلَيْهِ وَإِنْ بَلَغَتْ حِصَصُهُمْ جَمِيعًا مَا تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ وَكَانَ بَعْضُهُمْ فِي ذَلِكَ أَفْضَلَ نَصِيبًا مِنْ بَعْضٍ أُخِذَ مِنْ كُلِّ إِنْسَانٍ مِنْهُمْ بِقَدْرِ حِصَّتِهِ إِذَا كَانَ فِي حِصَّةِ كُلِّ إِنْسَانٍ مِنْهُمْ مَا تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ وَذَلِكَ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ لَيْسَ فِيمَا دُونَ خَمْسِ أَوَاقٍ مِنْ الْوَرِقِ صَدَقَةٌ قَالَ مَالِك وَهَذَا أَحَبُّ مَا سَمِعْتُ إِلَيَّ فِي ذَلِكَ قَالَ مَالِك وَإِذَا كَانَتْ لِرَجُلٍ ذَهَبٌ أَوْ وَرِقٌ مُتَفَرِّقَةٌ بِأَيْدِي أُنَاسٍ شَتَّى فَإِنَّهُ يَنْبَغِي لَهُ أَنْ يُحْصِيَهَا جَمِيعًا ثُمَّ يُخْرِجَ مَا وَجَبَ عَلَيْهِ مِنْ زَكَاتِهَا كُلِّهَا قَالَ مَالِك وَمَنْ أَفَادَ ذَهَبًا أَوْ وَرِقًا إِنَّهُ لَا زَكَاةَ عَلَيْهِ فِيهَا حَتَّى يَحُولَ عَلَيْهَا الْحَوْلُ مِنْ يَوْمَ أَفَادَهَا
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 584
Muwatta Malik 585
hasan
Überliefert von Rabi'a ibn Abi Abd ar-Rahman (über mehrere Personen):
Der Gesandte Allahs ﷺ übertrug Bilal ibn al-Harith al-Muzani die Minen von al-Qabaliyya – das liegt in der Gegend von al-Fur' –; von jenen Minen wird bis heute nur die Zakat genommen. حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ رَبِيعَةَ بْنِ أَبِي عَبْدِ الرَّحْمَنِ، عَنْ غَيْرِ، وَاحِدٍ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَطَعَ لِبِلاَلِ بْنِ الْحَارِثِ الْمُزَنِيِّ مَعَادِنَ الْقَبَلِيَّةِ - وَهِيَ مِنْ نَاحِيَةِ الْفُرْعِ - فَتِلْكَ الْمَعَادِنُ لاَ يُؤْخَذُ مِنْهَا إِلَى الْيَوْمِ إِلاَّ الزَّكَاةُ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 585
Muwatta Malik 586
sahih
IsnadMalik ibn Anas→Ibn Shihab (az-Zuhri)→Sa'id ibn al-Musayyab und Abu Salama ibn Abd ar-Rahman→Abu Huraira (ra)
Überliefert von Ibn Shihab (über Sa'id ibn al-Musayyab und Abu Salama ibn Abd ar-Rahman, nach Abu Huraira):
Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Auf dem Bodenschatz-Fund (Rikaz) liegt ein Fünftel.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ الْمُسَيَّبِ، وَعَنْ أَبِي سَلَمَةَ بْنِ عَبْدِ الرَّحْمَنِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ " فِي الرِّكَازِ الْخُمُسُ " .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 586
Muwatta Malik 587
hasan
Überliefert von Abd ar-Rahman ibn al-Qasim (über seinen Vater, nach Aisha):
Aisha, die Gattin des Propheten ﷺ, betreute die verwaisten Töchter ihres Bruders in ihrer Obhut, die Schmuck besaßen, und sie entrichtete keine Zakat für ihren Schmuck. حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ الْقَاسِمِ، عَنْ أَبِيهِ، أَنَّ عَائِشَةَ، زَوْجَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم كَانَتْ تَلِي بَنَاتِ أَخِيهَا يَتَامَى فِي حَجْرِهَا لَهُنَّ الْحَلْىُ فَلاَ تُخْرِجُ مِنْ حُلِيِّهِنَّ الزَّكَاةَ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 587
Muwatta Malik 588
hasan
Überliefert von Nafi' (über Abdullah ibn 'Umar, mit ausführlicher Rechtserläuterung Maliks):
Abdullah ibn 'Umar pflegte seine Töchter und Dienerinnen mit Gold zu schmücken, dann entrichtete er keine Zakat für ihren Schmuck. Malik sagte: „Wer Rohgold oder Schmuck aus Gold oder Silber besitzt, den er nicht zum Tragen nutzt, dem obliegt jedes Jahr Zakat darauf – er wird gewogen, und ein Viertel eines Zehntels wird genommen, außer wenn das Gewicht unter zwanzig Dinar Bargold oder zweihundert Dirham liegt; liegt es darunter, gibt es keine Zakat; Zakat fällt nur an, wenn er es zu anderem Zweck als dem Tragen aufbewahrt; was Rohgold und zerbrochenen Schmuck betrifft, den der Eigentümer reparieren und tragen will, so verhält es sich wie mit Hausrat, für den keine Zakat obliegt.“ Malik sagte: „Auf Perlen, Moschus und Amber gibt es keine Zakat.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ نَافِعٍ، أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عُمَرَ، كَانَ يُحَلِّي بَنَاتِهُ وَجَوَارِيَهُ الذَّهَبَ ثُمَّ لاَ يُخْرِجُ مِنْ حُلِيِّهِنَّ الزَّكَاةَ . قَالَ مَالِكٌ مَنْ كَانَ عِنْدَهُ تِبْرٌ أَوْ حَلْىٌ مِنْ ذَهَبٍ أَوْ فِضَّةٍ لاَ يُنْتَفَعُ بِهِ لِلُبْسٍ فَإِنَّ عَلَيْهِ فِيهِ الزَّكَاةَ فِي كُلِّ عَامٍ يُوزَنُ فَيُؤْخَذُ رُبُعُ عُشْرِهِ إِلاَّ أَنْ يَنْقُصَ مِنْ وَزْنِ عِشْرِينَ دِينَارًا عَيْنًا أَوْ مِائَتَىْ دِرْهَمٍ فَإِنْ نَقَصَ مِنْ ذَلِكَ فَلَيْسَ فِيهِ زَكَاةٌ وَإِنَّمَا تَكُونُ فِيهِ الزَّكَاةُ إِذَا كَانَ إِنَّمَا يُمْسِكُهُ لِغَيْرِ اللُّبْسِ فَأَمَّا التِّبْرُ وَالْحُلِيُّ الْمَكْسُورُ الَّذِي يُرِيدُ أَهْلُهُ إِصْلاَحَهُ وَلُبْسَهُ فَإِنَّمَا هُوَ بِمَنْزِلَةِ الْمَتَاعِ الَّذِي يَكُونُ عِنْدَ أَهْلِهِ فَلَيْسَ عَلَى أَهْلِهِ فِيهِ زَكَاةٌ . قَالَ مَالِكٌ لَيْسَ فِي اللُّؤْلُؤِ وَلاَ فِي الْمِسْكِ وَلاَ الْعَنْبَرِ زَكَاةٌ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 588
Muwatta Malik 589
hasan
Überliefert (balaghani) von 'Umar ibn al-Khattab:
Es erreichte Yahya, dass 'Umar ibn al-Khattab sagte: „Handelt mit dem Vermögen der Waisen, damit die Zakat es nicht aufzehrt.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، أَنَّهُ بَلَغَهُ أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ، قَالَ اتَّجِرُوا فِي أَمْوَالِ الْيَتَامَى لاَ تَأْكُلُهَا الزَّكَاةُ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 589
Muwatta Malik 590
hasan
Überliefert von Abd ar-Rahman ibn al-Qasim (über seinen Vater):
Er sagte: „Aisha betreute mich und einen Bruder von mir als Waisen in ihrer Obhut, und sie entrichtete Zakat von unserem Vermögen.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ الْقَاسِمِ، عَنْ أَبِيهِ، أَنَّهُ قَالَ كَانَتْ عَائِشَةُ تَلِينِي وَأَخًا لِي يَتِيمَيْنِ فِي حَجْرِهَا فَكَانَتْ تُخْرِجُ مِنْ أَمْوَالِنَا الزَّكَاةَ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 590
Muwatta Malik 591
hasan
Überliefert (balaghani) von Aisha:
Es erreichte Malik, dass Aisha, die Gattin des Propheten ﷺ, das Vermögen der Waisen in ihrer Obhut jemandem gab, der damit für sie Handel trieb. وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، أَنَّهُ بَلَغَهُ أَنَّ عَائِشَةَ، زَوْجَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم كَانَتْ تُعْطِي أَمْوَالَ الْيَتَامَى الَّذِينَ فِي حَجْرِهَا مَنْ يَتَّجِرُ لَهُمْ فِيهَا .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 591
Muwatta Malik 592
hasan
Überliefert von Yahya ibn Sa'id (mit Rechtserläuterung Maliks):
Er berichtete: Er kaufte für die Söhne seines Bruders – Waisen in seiner Obhut – Vermögen, das später zu einem großen Preis verkauft wurde. Malik sagte: „Es ist kein Übel dabei, mit dem Vermögen der Waisen für sie Handel zu treiben, wenn der Vormund dazu befugt ist; ich sehe für ihn dabei keine Haftung.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، أَنَّهُ اشْتَرَى لِبَنِي أَخِيهِ - يَتَامَى فِي حَجْرِهِ - مَالاً فَبِيعَ ذَلِكَ الْمَالُ بَعْدُ بِمَالٍ كَثِيرٍ . قَالَ مَالِكٌ لاَ بَأْسَ بِالتِّجَارَةِ فِي أَمْوَالِ الْيَتَامَى لَهُمْ إِذَا كَانَ الْوَلِيُّ مَأْذُونًا فَلاَ أَرَى عَلَيْهِ ضَمَانًا .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 592
Muwatta Malik 593
hasan
Überliefert von Ibn Shihab (über as-Sa'ib ibn Yazid):
'Uthman ibn Affan pflegte zu sagen: „Dies ist der Monat eurer Zakat; wer eine Schuld hat, der begleiche seine Schuld, damit euer Vermögen feststeht und ihr davon die Zakat entrichten könnt.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنِ السَّائِبِ بْنِ يَزِيدَ، أَنَّ عُثْمَانَ بْنَ عَفَّانَ، كَانَ يَقُولُ هَذَا شَهْرُ زَكَاتِكُمْ فَمَنْ كَانَ عَلَيْهِ دَيْنٌ فَلْيُؤَدِّ دَيْنَهُ حَتَّى تَحْصُلَ أَمْوَالُكُمْ فَتُؤَدُّونَ مِنْهُ الزَّكَاةَ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 593
Muwatta Malik 594
hasan
Überliefert von Ayyub ibn Abi Tamima as-Sakhtiyani:
'Umar ibn Abd al-Aziz schrieb bezüglich eines Vermögens, das ein Statthalter unrechtmäßig eingezogen hatte, den Befehl, es seinem Eigentümer zurückzugeben und die Zakat für die vergangenen Jahre einzuziehen; danach fügte er in einem weiteren Schreiben hinzu, dass davon nur eine einzige Zakat genommen werden solle, da es sich um verborgenes Vermögen (Dimar) gehandelt habe. وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ أَيُّوبَ بْنِ أَبِي تَمِيمَةَ السَّخْتِيَانِيِّ، أَنَّ عُمَرَ بْنَ عَبْدِ الْعَزِيزِ، كَتَبَ فِي مَالٍ قَبَضَهُ بَعْضُ الْوُلاَةِ ظُلْمًا يَأْمُرُ بِرَدِّهِ إِلَى أَهْلِهِ وَيُؤْخَذُ زَكَاتُهُ لِمَا مَضَى مِنَ السِّنِينَ ثُمَّ عَقَّبَ بَعْدَ ذَلِكَ بِكِتَابٍ أَنْ لاَ يُؤْخَذُ مِنْهُ إِلاَّ زَكَاةٌ وَاحِدَةٌ فَإِنَّهُ كَانَ ضِمَارًا .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 594
Muwatta Malik 595
hasan
Überliefert von Yazid ibn Khusaifa (mit ausführlicher Rechtserläuterung Maliks):
Er fragte Sulaiman ibn Yasar nach einem Mann, der Vermögen besaß und eine gleich hohe Schuld hatte – ob ihm Zakat obliege. Da sagte er: „Nein.“ Malik sagte: „Die bei uns unumstrittene Regel zur Schuld ist, dass ihr Inhaber sie erst verzakatet, wenn er sie eingezogen hat, auch wenn sie mehrere Jahre bei dem Schuldner verblieb; zieht er sie dann ein, obliegt ihm nur eine einzige Zakat. Zieht er einen Teil ein, der die zakatpflichtige Höhe nicht erreicht, so wird er, falls er neben dem Eingezogenen noch anderes zakatpflichtiges Vermögen hat, zusammen mit diesem verzakatet. Hat er außer dem, was er von seiner Schuld eingezogen hat, kein bares Vermögen, und erreicht das Eingezogene nicht die zakatpflichtige Höhe, so obliegt ihm keine Zakat, doch soll er sich merken, wie viel er eingezogen hat; zieht er danach so viel ein, dass es zusammen mit dem zuvor Eingezogenen die zakatpflichtige Höhe vollendet, obliegt ihm Zakat darauf.“ Er sagte: „Ob er das zuerst Eingezogene verbraucht hat oder nicht, die Zakat ist zusammen mit dem, was er von seiner Schuld eingezogen hat, fällig; erreicht das Eingezogene zwanzig Dinar Bargold oder zweihundert Dirham, obliegt ihm Zakat darauf; was er danach einzieht, wenig oder viel, dafür obliegt ihm Zakat entsprechend.“ Malik sagte: „Der Beweis dafür, dass eine Schuld, die Jahre verborgen bleibt und dann eingezogen wird, nur einmal verzakatet wird, ist, dass Handelswaren jahrelang bei einem Mann zum Handel verbleiben, dann verkauft er sie, und ihm obliegt für ihren Preis nur eine einzige Zakat.“ Malik sagte: „Die bei uns geltende Regel für einen Mann, der eine Schuld hat und Handelswaren besitzt, die zur Deckung seiner Schuld ausreichen, und daneben bares Vermögen, für das Zakat fällig wird, ist, dass er das bare Vermögen in seiner Hand verzakatet; hat er außer dem, was zur Deckung seiner Schuld reicht, weder Handelswaren noch Bargeld, obliegt ihm keine Zakat, bis er über seine Schuld hinaus bares Vermögen besitzt, für das Zakat fällig wird.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ خُصَيْفَةَ، أَنَّهُ سَأَلَ سُلَيْمَانَ بْنَ يَسَارٍ عَنْ رَجُلٍ، لَهُ مَالٌ وَعَلَيْهِ دَيْنٌ مِثْلُهُ أَعَلَيْهِ زَكَاةٌ فَقَالَ لاَ . قَالَ مَالِكٌ الأَمْرُ الَّذِي لاَ اخْتِلاَفَ فِيهِ عِنْدَنَا فِي الدَّيْنِ أَنَّ صَاحِبَهُ لاَ يُزَكِّيهِ حَتَّى يَقْبِضَهُ وَإِنْ أَقَامَ عِنْدَ الَّذِي هُوَ عَلَيْهِ سِنِينَ ذَوَاتِ عَدَدٍ ثُمَّ قَبَضَهُ صَاحِبُهُ لَمْ تَجِبْ عَلَيْهِ إِلاَّ زَكَاةٌ وَاحِدَةٌ فَإِنْ قَبَضَ مِنْهُ شَيْئًا لاَ تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ فَإِنَّهُ إِنْ كَانَ لَهُ مَالٌ سِوَى الَّذِي قُبِضَ تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ فَإِنَّهُ يُزَكَّى مَعَ مَا قَبَضَ مِنْ دَيْنِهِ ذَلِكَ . قَالَ وَإِنْ لَمْ يَكُنْ لَهُ نَاضٌّ غَيْرُ الَّذِي اقْتَضَى مِنْ دَيْنِهِ وَكَانَ الَّذِي اقْتَضَى مِنْ دَيْنِهِ لاَ تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ فَلاَ زَكَاةَ عَلَيْهِ فِيهِ وَلَكِنْ لِيَحْفَظْ عَدَدَ مَا اقْتَضَى فَإِنِ اقْتَضَى بَعْدَ ذَلِكَ عَدَدَ مَا تَتِمُّ بِهِ الزَّكَاةُ مَعَ مَا قَبَضَ قَبْلَ ذَلِكَ فَعَلَيْهِ فِيهِ الزَّكَاةُ . قَالَ فَإِنْ كَانَ قَدِ اسْتَهْلَكَ مَا اقْتَضَى أَوَّلاً أَوْ لَمْ يَسْتَهْلِكْهُ فَالزَّكَاةُ وَاجِبَةٌ عَلَيْهِ مَعَ مَا اقْتَضَى مِنْ دَيْنِهِ فَإِذَا بَلَغَ مَا اقْتَضَى عِشْرِينَ دِينَارًا عَيْنًا أَوْ مِائَتَىْ دِرْهَمٍ فَعَلَيْهِ فِيهِ الزَّكَاةُ ثُمَّ مَا اقْتَضَى بَعْدَ ذَلِكَ مِنْ قَلِيلٍ أَوْ كَثِيرٍ فَعَلَيْهِ الزَّكَاةُ بِحَسَبِ ذَلِكَ . قَالَ مَالِكٌ وَالدَّلِيلُ عَلَى الدَّيْنِ يَغِيبُ أَعْوَامًا ثُمَّ يُقْتَضَى فَلاَ يَكُونُ فِيهِ إِلاَّ زَكَاةٌ وَاحِدَةٌ أَنَّ الْعُرُوضَ تَكُونُ عِنْدَ الرَّجُلِ لِلتِّجَارَةِ أَعْوَامًا ثُمَّ يَبِيعُهَا فَلَيْسَ عَلَيْهِ فِي أَثْمَانِهَا إِلاَّ زَكَاةٌ وَاحِدَةٌ وَذَلِكَ أَنَّهُ لَيْسَ عَلَى صَاحِبِ الدَّيْنِ أَوِ الْعُرُوضِ أَنْ يُخْرِجَ زَكَاةَ ذَلِكَ الدَّيْنِ أَوِ الْعُرُوضِ مِنْ مَالٍ سِوَاهُ وَإِنَّمَا يُخْرِجُ زَكَاةَ كُلِّ شَىْءٍ مِنْهُ وَلاَ يُخْرِجُ الزَّكَاةَ مِنْ شَىْءٍ عَنْ شَىْءٍ غَيْرِهِ . قَالَ مَالِكٌ الأَمْرُ عِنْدَنَا فِي الرَّجُلِ يَكُونُ عَلَيْهِ دَيْنٌ وَعِنْدَهُ مِنَ الْعُرُوضِ مَا فِيهِ وَفَاءٌ لِمَا عَلَيْهِ مِنَ الدَّيْنِ وَيَكُونُ عِنْدَهُ مِنَ النَّاضِّ سِوَى ذَلِكَ مَا تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ فَإِنَّهُ يُزَكِّي مَا بِيَدِهِ مِنْ نَاضٍّ تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ وَإِنْ لَمْ يَكُنْ عِنْدَهُ مِنَ الْعُرُوضِ وَالنَّقْدِ إِلاَّ وَفَاءُ دَيْنِهِ فَلاَ زَكَاةَ عَلَيْهِ حَتَّى يَكُونَ عِنْدَهُ مِنَ النَّاضِّ فَضْلٌ عَنْ دَيْنِهِ مَا تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ فَعَلَيْهِ أَنْ يُزَكِّيَهُ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 595
Muwatta Malik 596
hasan
Überliefert von Yahya ibn Sa'id (über Zuraiq ibn Hayyan, mit ausführlicher Rechtserläuterung Maliks):
Zuraiq ibn Hayyan – zuständig für die Passierscheine Ägyptens zur Zeit von al-Walid, Sulaiman und 'Umar ibn Abd al-Aziz – erwähnte, dass 'Umar ibn Abd al-Aziz ihm schrieb: „Schau, wer von den Muslimen an dir vorbeikommt, und nimm von dem, was an ihrem Vermögen offenkundig ist, das sie im Handel umsetzen, von je vierzig Dinar einen Dinar; was weniger ist, entsprechend anteilig, bis es zwanzig Dinar erreicht; fehlt daran ein Drittel Dinar, so lass es und nimm nichts davon; und wer von den Schutzbefohlenen an dir vorbeikommt, so nimm von dem, was sie im Handel umsetzen, von je zwanzig Dinar einen Dinar, entsprechend anteilig, bis es zehn Dinar erreicht; fehlt daran ein Drittel Dinar, so lass es; und stelle ihnen eine Bescheinigung darüber aus, bis zum gleichen Zeitpunkt im nächsten Jahr.“ Malik sagte: „Die bei uns geltende Regel für im Handel umgesetzte Waren ist: Wenn ein Mann sein Vermögen verzakatet und dann damit eine Ware kauft und sie verkauft, bevor ein Jahr darüber vergangen ist, so entrichtet er von jenem Vermögen keine Zakat, bis ein Jahr ab dem Tag der Verzakatung vergangen ist; verkauft er jene Ware jahrelang nicht, obliegt ihm für nichts davon Zakat; verkauft er sie, obliegt ihm nur eine einzige Zakat.“ Malik sagte: „Die bei uns geltende Regel für einen Mann, der mit Gold oder Silber Weizen, Datteln oder anderes zum Handel kauft und es dann behält, bis ein Jahr darüber vergeht, und es dann verkauft, ist, dass ihm Zakat obliegt, wenn er es verkauft, sofern der Erlös die zakatpflichtige Höhe erreicht – das ist nicht wie bei der Ernte.“ Malik sagte: „Und was ein Mann an Vermögen zum Handel umsetzt, ohne dass ihm je etwas davon zu Bargeld wird, dafür bestimmt er sich einen Monat im Jahr, in dem er bewertet, was er an Handelswaren besitzt, und zusammenzählt, was er an Bargeld hat; erreicht das alles zusammen die zakatpflichtige Höhe, entrichtet er die Zakat davon.“ Und Malik sagte: „Wer von den Muslimen Handel treibt und wer nicht, ist gleich – ihnen obliegt nur eine einzige Zakat im Jahr.“ حَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، عَنْ زُرَيْقِ بْنِ حَيَّانَ، - وَكَانَ زُرَيْقٌ عَلَى جَوَازِ مِصْرَ فِي زَمَانِ الْوَلِيدِ وَسُلَيْمَانَ وَعُمَرَ بْنِ عَبْدِ الْعَزِيزِ - فَذَكَرَ أَنَّ عُمَرَ بْنَ عَبْدِ الْعَزِيزِ كَتَبَ إِلَيْهِ أَنِ انْظُرْ مَنْ مَرَّ بِكَ مِنَ الْمُسْلِمِينَ فَخُذْ مِمَّا ظَهَرَ مِنْ أَمْوَالِهِمْ مِمَّا يُدِيرُونَ مِنَ التِّجَارَاتِ مِنْ كُلِّ أَرْبَعِينَ دِينَارًا دِينَارًا فَمَا نَقَصَ فَبِحِسَابِ ذَلِكَ حَتَّى يَبْلُغَ عِشْرِينَ دِينَارًا فَإِنْ نَقَصَتْ ثُلُثَ دِينَارٍ فَدَعْهَا وَلاَ تَأْخُذْ مِنْهَا شَيْئًا وَمَنْ مَرَّ بِكَ مِنْ أَهْلِ الذِّمَّةِ فَخُذْ مِمَّا يُدِيرُونَ مِنَ التِّجَارَاتِ مِنْ كُلِّ عِشْرِينَ دِينَارًا دِينَارًا فَمَا نَقَصَ فَبِحِسَابِ ذَلِكَ حَتَّى يَبْلُغَ عَشَرَةَ دَنَانِيرَ فَإِنْ نَقَصَتْ ثُلُثَ دِينَارٍ فَدَعْهَا وَلاَ تَأْخُذْ مِنْهَا شَيْئًا وَاكْتُبْ لَهُمْ بِمَا تَأْخُذُ مِنْهُمْ كِتَابًا إِلَى مِثْلِهِ مِنَ الْحَوْلِ . قَالَ مَالِكٌ الأَمْرُ عِنْدَنَا فِيمَا يُدَارُ مِنَ الْعُرُوضِ لِلتِّجَارَاتِ أَنَّ الرَّجُلَ إِذَا صَدَّقَ مَالَهُ ثُمَّ اشْتَرَى بِهِ عَرْضًا بَزًّا أَوْ رَقِيقًا أَوْ مَا أَشْبَهَ ذَلِكَ ثُمَّ بَاعَهُ قَبْلَ أَنْ يَحُولَ عَلَيْهِ الْحَوْلُ فَإِنَّهُ لاَ يُؤَدِّي مِنْ ذَلِكَ الْمَالِ زَكَاةً حَتَّى يَحُولَ عَلَيْهِ الْحَوْلُ مِنْ يَوْمَ صَدَّقَهُ وَأَنَّهُ إِنْ لَمْ يَبِعْ ذَلِكَ الْعَرْضَ سِنِينَ لَمْ يَجِبْ عَلَيْهِ فِي شَىْءٍ مِنْ ذَلِكَ الْعَرْضِ زَكَاةٌ وَإِنْ طَالَ زَمَانُهُ فَإِذَا بَاعَهُ فَلَيْسَ فِيهِ إِلاَّ زَكَاةٌ وَاحِدَةٌ . قَالَ مَالِكٌ الأَمْرُ عِنْدَنَا فِي الرَّجُلِ يَشْتَرِي بِالذَّهَبِ أَوِ الْوَرِقِ حِنْطَةً أَوْ تَمْرًا أَوْ غَيْرَهُمَا لِلتِّجَارَةِ ثُمَّ يُمْسِكُهَا حَتَّى يَحُولَ عَلَيْهَا الْحَوْلُ ثُمَّ يَبِيعُهَا أَنَّ عَلَيْهِ فِيهَا الزَّكَاةَ حِينَ يَبِيعُهَا إِذَا بَلَغَ ثَمَنُهَا مَا تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ وَلَيْسَ ذَلِكَ مِثْلَ الْحَصَادِ يَحْصُدُهُ الرَّجُلُ مِنْ أَرْضِهِ وَلاَ مِثْلَ الْجِدَادِ . قَالَ مَالِكٌ وَمَا كَانَ مِنْ مَالٍ عِنْدَ رَجُلٍ يُدِيرُهُ لِلتِّجَارَةِ وَلاَ يَنِضُّ لِصَاحِبِهِ مِنْهُ شَىْءٌ تَجِبُ عَلَيْهِ فِيهِ الزَّكَاةُ فَإِنَّهُ يَجْعَلُ لَهُ شَهْرًا مِنَ السَّنَةِ يُقَوِّمُ فِيهِ مَا كَانَ عِنْدَهُ مِنْ عَرْضٍ لِلتِّجَارَةِ وَيُحْصِي فِيهِ مَا كَانَ عِنْدَهُ مِنْ نَقْدٍ أَوْ عَيْنٍ فَإِذَا بَلَغَ ذَلِكَ كُلُّهُ مَا تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ فَإِنَّهُ يُزَكِّيهِ . وَقَالَ مَالِكٌ وَمَنْ تَجَرَ مِنَ الْمُسْلِمِينَ وَمَنْ لَمْ يَتْجُرْ سَوَاءٌ لَيْسَ عَلَيْهِمْ إِلاَّ صَدَقَةٌ وَاحِدَةٌ فِي كُلِّ عَامٍ تَجَرُوا فِيهِ أَوْ لَمْ يَتْجُرُوا .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 596
Muwatta Malik 597
hasan
Überliefert von Abdullah ibn Dinar (nach Abdullah ibn 'Umar):
Er sagte: „Ich hörte, wie Abdullah ibn 'Umar gefragt wurde, was der Schatz (Kanz) sei. Da sagte er: 'Das ist das Vermögen, von dem die Zakat nicht entrichtet wird.'“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ دِينَارٍ، أَنَّهُ قَالَ سَمِعْتُ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عُمَرَ، وَهُوَ يُسْأَلُ عَنِ الْكَنْزِ، مَا هُوَ فَقَالَ هُوَ الْمَالُ الَّذِي لاَ تُؤَدَّى مِنْهُ الزَّكَاةُ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 597
Muwatta Malik 598
hasan
Überliefert von Abdullah ibn Dinar (über Abu Salih as-Samman, nach Abu Huraira):
Er pflegte zu sagen: „Wer Vermögen besitzt, dessen Zakat er nicht entrichtet hat, dem wird am Tag der Auferstehung eine kahlköpfige Giftschlange mit zwei schwarzen Flecken über den Augen dargestellt, die ihn verfolgt, bis sie ihn erreicht, und sagt: Ich bin dein Schatz.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ دِينَارٍ، عَنْ أَبِي صَالِحٍ السَّمَّانِ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، أَنَّهُ كَانَ يَقُولُ مَنْ كَانَ عِنْدَهُ مَالٌ لَمْ يُؤَدِّ زَكَاتَهُ مُثِّلَ لَهُ يَوْمَ الْقِيَامَةِ شُجَاعًا أَقْرَعَ لَهُ زَبِيبَتَانِ يَطْلُبُهُ حَتَّى يُمْكِنَهُ يَقُولُ أَنَا كَنْزُكَ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 598
Muwatta Malik 599
sahih
Überliefert von Yahya ibn Yahya al-Laythi (Lesung aus dem Schreiben 'Umar ibn al-Khattabs zur Zakat):
Yahya berichtete, dass Malik das Schreiben 'Umar ibn al-Khattabs über die Zakat las: „Ich fand darin: 'Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Dies ist das Schreiben über die Zakat: Bei vierundzwanzig Kamelen und weniger gilt für das Kleinvieh: bei je fünf Kamelen ein Schaf; darüber hinaus bis fünfunddreißig ein einjähriges weibliches Kamelfohlen (Bint Makhad); ist keines vorhanden, dann ein zweijähriges männliches Kamel (Ibn Labun); darüber hinaus bis fünfundvierzig ein zweijähriges weibliches Kamel (Bint Labun); darüber hinaus bis sechzig ein dreijähriges, deckfähiges Kamel (Hiqqa); darüber hinaus bis fünfundsiebzig ein vierjähriges Kamel (Jadha'a); darüber hinaus bis neunzig zwei zweijährige weibliche Kamele; darüber hinaus bis hundertzwanzig zwei dreijährige, deckfähige Kamele. Was darüber hinausgeht an Kamelen, davon bei je vierzig ein zweijähriges weibliches Kamel und bei je fünfzig ein dreijähriges, deckfähiges Kamel. Und beim frei weidenden Kleinvieh: wenn es vierzig bis hundertzwanzig erreicht, ein Schaf; darüber hinaus bis zweihundert zwei Schafe; darüber hinaus bis dreihundert drei Schafe; was darüber hinausgeht, davon bei je hundert ein Schaf. Und es wird bei der Zakat weder ein Ziegenbock noch ein altes noch ein fehlerhaftes Tier genommen, außer der Zakat-Einnehmer wünscht es; und es wird nicht zusammengelegt, was getrennt ist, und nicht getrennt, was zusammen ist, aus Furcht vor der Zakat; und was zwei Teilhabern gemeinsam gehört, das gleichen sie untereinander zu gleichen Teilen aus. Und beim Silber, wenn es fünf Uqiyya erreicht, ein Viertel eines Zehntels.'“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، أَنَّهُ قَرَأَ كِتَابَ عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ فِي الصَّدَقَةِ قَالَ فَوَجَدْتُ فِيهِ بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَنِ الرَّحِيمِ كِتَابُ الصَّدَقَةِ فِي أَرْبَعٍ وَعِشْرِينَ مِنَ الإِبِلِ فَدُونَهَا الْغَنَمُ فِي كُلِّ خَمْسٍ شَاةٌ وَفِيمَا فَوْقَ ذَلِكَ إِلَى خَمْسٍ وَثَلاَثِينَ ابْنَةُ مَخَاضٍ فَإِنْ لَمْ تَكُنِ ابْنَةُ مَخَاضٍ فَابْنُ لَبُونٍ ذَكَرٌ وَفِيمَا فَوْقَ ذَلِكَ إِلَى خَمْسٍ وَأَرْبَعِينَ بِنْتُ لَبُونٍ وَفِيمَا فَوْقَ ذَلِكَ إِلَى سِتِّينَ حِقَّةٌ طَرُوقَةُ الْفَحْلِ وَفِيمَا فَوْقَ ذَلِكَ إِلَى خَمْسٍ وَسَبْعِينَ جَذَعَةٌ وَفِيمَا فَوْقَ ذَلِكَ إِلَى تِسْعِينَ ابْنَتَا لَبُونٍ وَفِيمَا فَوْقَ ذَلِكَ إِلَى عِشْرِينَ وَمِائَةٍ حِقَّتَانِ طَرُوقَتَا الْفَحْلِ فَمَا زَادَ عَلَى ذَلِكَ مِنَ الإِبِلِ فَفِي كُلِّ أَرْبَعِينَ بِنْتُ لَبُونٍ وَفِي كُلِّ خَمْسِينَ حِقَّةٌ وَفِي سَائِمَةِ الْغَنَمِ إِذَا بَلَغَتْ أَرْبَعِينَ إِلَى عِشْرِينَ وَمِائَةٍ شَاةٌ وَفِيمَا فَوْقَ ذَلِكَ إِلَى مِائَتَيْنِ شَاتَانِ وَفِيمَا فَوْقَ ذَلِكَ إِلَى ثَلاَثِمِائَةٍ ثَلاَثُ شِيَاهٍ فَمَا زَادَ عَلَى ذَلِكَ فَفِي كُلِّ مِائَةٍ شَاةٌ وَلاَ يُخْرَجُ فِي الصَّدَقَةِ تَيْسٌ وَلاَ هَرِمَةٌ وَلاَ ذَاتُ عَوَارٍ إِلاَّ مَا شَاءَ الْمُصَّدِّقُ وَلاَ يُجْمَعُ بَيْنَ مُفْتَرِقٍ وَلاَ يُفَرَّقُ بَيْنَ مُجْتَمِعٍ خَشْيَةَ الصَّدَقَةِ وَمَا كَانَ مِنْ خَلِيطَيْنِ فَإِنَّهُمَا يَتَرَاجَعَانِ بَيْنَهُمَا بِالسَّوِيَّةِ وَفِي الرِّقَةِ إِذَا بَلَغَتْ خَمْسَ أَوَاقٍ رُبُعُ الْعُشْرِ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 599
Muwatta Malik 600
hasan
Überliefert von Humaid ibn Qais al-Makki (über Tawus al-Yamani, mit ausführlicher Rechtserläuterung Maliks):
Mu'adh ibn Jabal al-Ansari nahm von dreißig Rindern ein einjähriges Rind und von vierzig Rindern ein zweijähriges Rind, und wurde weniger als das gebracht, weigerte er sich, etwas davon zu nehmen, und sagte: „Ich habe vom Gesandten Allahs ﷺ nichts darüber gehört, bis ich ihn treffe und ihn frage.“ Der Gesandte Allahs ﷺ starb jedoch, bevor Mu'adh ibn Jabal zurückkehrte. Yahya sagte: Malik sagte: „Das Beste, was ich gehört habe über jemanden, der Schafe bei getrennten Hirten in verschiedenen Ländern hat, ist, dass all dies auf ihren Eigentümer zusammengerechnet wird, und er entrichtet die Zakat davon; ebenso ein Mann, der Gold oder Silber verstreut in den Händen verschiedener Leute hat.“ Und Yahya sagte: Malik sagte über einen Mann, der Schafe und Ziegen besitzt: „Sie werden zusammengerechnet bei der Zakat, denn es ist alles nur Kleinvieh.“ Malik sagte: „Sind die Schafe zahlreicher als die Ziegen und ist dem Eigentümer nur ein einziges Tier fällig, nimmt der Zakat-Einnehmer jenes Tier von den Schafen; sind die Ziegen zahlreicher, nimmt er von ihnen; sind beide gleich, nimmt er von welcher er will.“ Ebenso verhält es sich mit arabischen und baktrischen Kamelen sowie mit Rindern und Wasserbüffeln. Malik sagte: „Wer Vieh erwirbt, dem obliegt keine Zakat darauf, bis ein Jahr ab dem Tag des Erwerbs vergangen ist, es sei denn, er besaß zuvor bereits die zakatpflichtige Mindestmenge (Nisab) – entweder fünf Kamele, dreißig Rinder, oder vierzig Schafe; dann verzakatet er den Zuwachs zusammen mit seinem Vieh, auch wenn über den Zuwachs kein Jahr vergangen ist.“ Malik sagte über einen Mann, der Schafe besaß, für die keine Zakat fällig war, und dazu viele weitere Schafe kaufte oder erbte, sodass ihre Zahl die Zakat-Pflicht auslöste: „Ihm obliegt keine Zakat für die gesamten Schafe, bis ein Jahr ab dem Tag des Erwerbs vergangen ist.“ Und Malik sagte zur fälligen Pflichtabgabe, die bei einem Mann nicht vorhanden ist: „Ist eine Bint Makhad fällig und nicht vorhanden, wird stattdessen ein männlicher Ibn Labun genommen; ist eine höherwertige Stufe fällig und nicht vorhanden, obliegt es dem Kamelbesitzer, sie für ihn zu kaufen; ich mag es nicht, dass er ihm stattdessen den Gegenwert gibt.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ حُمَيْدِ بْنِ قَيْسٍ الْمَكِّيِّ، عَنْ طَاوُسٍ الْيَمَانِيِّ، أَنَّ مُعَاذَ بْنَ جَبَلٍ الأَنْصَارِيَّ، أَخَذَ مِنْ ثَلاَثِينَ بَقَرَةً تَبِيعًا وَمِنْ أَرْبَعِينَ بَقَرَةً مُسِنَّةً وَأُتِيَ بِمَا دُونَ ذَلِكَ فَأَبَى أَنْ يَأْخُذَ مِنْهُ شَيْئًا وَقَالَ لَمْ أَسْمَعْ مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فِيهِ شَيْئًا حَتَّى أَلْقَاهُ فَأَسْأَلَهُ . فَتُوُفِّيَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَبْلَ أَنْ يَقْدُمَ مُعَاذُ بْنُ جَبَلٍ . قَالَ يَحْيَى قَالَ مَالِكٌ أَحْسَنُ مَا سَمِعْتُ فِيمَنْ كَانَتْ لَهُ غَنَمٌ عَلَى رَاعِيَيْنِ مُفْتَرِقَيْنِ أَوْ عَلَى رِعَاءٍ مُفْتَرِقِينَ فِي بُلْدَانٍ شَتَّى أَنَّ ذَلِكَ يُجْمَعُ كُلُّهُ عَلَى صَاحِبِهِ فَيُؤَدِّي مِنْهُ صَدَقَتَهُ وَمِثْلُ ذَلِكَ الرَّجُلُ يَكُونُ لَهُ الذَّهَبُ أَوِ الْوَرِقُ مُتَفَرِّقَةً فِي أَيْدِي نَاسٍ شَتَّى أَنَّهُ يَنْبَغِي لَهُ أَنْ يَجْمَعَهَا فَيُخْرِجَ مِنْهَا مَا وَجَبَ عَلَيْهِ فِي ذَلِكَ مِنْ زَكَاتِهَا . وَقَالَ يَحْيَى قَالَ مَالِكٌ فِي الرَّجُلِ يَكُونُ لَهُ الضَّأْنُ وَالْمَعْزُ أَنَّهَا تُجْمَعُ عَلَيْهِ فِي الصَّدَقَةِ فَإِنْ كَانَ فِيهَا مَا تَجِبُ فِيهِ الصَّدَقَةُ صُدِّقَتْ وَقَالَ إِنَّمَا هِيَ غَنَمٌ كُلُّهَا وَفِي كِتَابِ عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ وَفِي سَائِمَةِ الْغَنَمِ إِذَا بَلَغَتْ أَرْبَعِينَ شَاةً شَاةٌ . قَالَ مَالِكٌ فَإِنْ كَانَتِ الضَّأْنُ هِيَ أَكْثَرَ مِنَ الْمَعْزِ وَلَمْ يَجِبْ عَلَى رَبِّهَا إِلاَّ شَاةٌ وَاحِدَةٌ أَخَذَ الْمُصَدِّقُ تِلْكَ الشَّاةَ الَّتِي وَجَبَتْ عَلَى رَبِّ الْمَالِ مِنَ الضَّأْنِ وَإِنْ كَانَتِ الْمَعْزُ أَكْثَرَ مِنَ الضَّأْنِ أُخِذَ مِنْهَا فَإِنِ اسْتَوَى الضَّأْنُ وَالْمَعْزُ أَخَذَ الشَّاةَ مِنْ أَيَّتِهِمَا شَاءَ . قَالَ يَحْيَى قَالَ مَالِكٌ وَكَذَلِكَ الإِبِلُ الْعِرَابُ وَالْبُخْتُ يُجْمَعَانِ عَلَى رَبِّهِمَا فِي الصَّدَقَةِ . وَقَالَ إِنَّمَا هِيَ إِبِلٌ كُلُّهَا فَإِنْ كَانَتِ الْعِرَابُ هِيَ أَكْثَرَ مِنَ الْبُخْتِ وَلَمْ يَجِبْ عَلَى رَبِّهَا إِلاَّ بَعِيرٌ وَاحِدٌ فَلْيَأْخُذْ مِنَ الْعِرَابِ صَدَقَتَهَا فَإِنْ كَانَتِ الْبُخْتُ أَكْثَرَ فَلْيَأْخُذْ مِنْهَا فَإِنِ اسْتَوَتْ فَلْيَأْخُذْ مِنْ أَيَّتِهِمَا شَاءَ . قَالَ مَالِكٌ وَكَذَلِكَ الْبَقَرُ وَالْجَوَامِيسُ تُجْمَعُ فِي الصَّدَقَةِ عَلَى رَبِّهَا . وَقَالَ إِنَّمَا هِيَ بَقَرٌ كُلُّهَا فَإِنْ كَانَتِ الْبَقَرُ هِيَ أَكْثَرَ مِنَ الْجَوَامِيسِ وَلاَ تَجِبُ عَلَى رَبِّهَا إِلاَّ بَقَرَةٌ وَاحِدَةٌ فَلْيَأْخُذْ مِنَ الْبَقَرِ صَدَقَتَهُمَا وَإِنْ كَانَتِ الْجَوَامِيسُ أَكْثَرَ فَلْيَأْخُذْ مِنْهَا فَإِنِ اسْتَوَتْ فَلْيَأْخُذْ مِنْ أَيَّتِهِمَا شَاءَ فَإِذَا وَجَبَتْ فِي ذَلِكَ الصَّدَقَةُ صُدِّقَ الصِّنْفَانِ جَمِيعًا . قَالَ يَحْيَى قَالَ مَالِكٌ مَنْ أَفَادَ مَاشِيَةً مِنْ إِبِلٍ أَوْ بَقَرٍ أَوْ غَنَمٍ فَلاَ صَدَقَةَ عَلَيْهِ فِيهَا حَتَّى يَحُولَ عَلَيْهَا الْحَوْلُ مِنْ يَوْمَ أَفَادَهَا إِلاَّ أَنْ يَكُونَ لَهُ قَبْلَهَا نِصَابُ مَاشِيَةٍ وَالنِّصَابُ مَا تَجِبُ فِيهِ الصَّدَقَةُ إِمَّا خَمْسُ ذَوْدٍ مِنَ الإِبِلِ وَإِمَّا ثَلاَثُونَ بَقَرَةً وَإِمَّا أَرْبَعُونَ شَاةً فَإِذَا كَانَ لِلرَّجُلِ خَمْسُ ذَوْدٍ مِنَ الإِبِلِ أَوْ ثَلاَثُونَ بَقَرَةً أَوْ أَرْبَعُونَ شَاةً ثُمَّ أَفَادَ إِلَيْهَا إِبِلاً أَوْ بَقَرًا أَوْ غَنَمًا بِاشْتِرَاءٍ أَوْ هِبَةٍ أَوْ مِيرَاثٍ فَإِنَّهُ يُصَدِّقُهَا مَعَ مَاشِيَتِهِ حِينَ يُصَدِّقُهَا وَإِنْ لَمْ يَحُلْ عَلَى الْفَائِدَةِ الْحَوْلُ وَإِنْ كَانَ مَا أَفَادَ مِنَ الْمَاشِيَةِ إِلَى مَاشِيَتِهِ قَدْ صُدِّقَتْ قَبْلَ أَنْ يَشْتَرِيَهَا بِيَوْمٍ وَاحِدٍ أَوْ قَبْلَ أَنْ يَرِثَهَا بِيَوْمٍ وَاحِدٍ فَإِنَّهُ يُصَدِّقُهَا مَعَ مَاشِيَتِهِ حِينَ يُصَدِّقُ مَاشِيَتَهُ . قَالَ يَحْيَى قَالَ مَالِكٌ وَإِنَّمَا مَثَلُ ذَلِكَ مَثَلُ الْوَرِقِ يُزَكِّيهَا الرَّجُلُ ثُمَّ يَشْتَرِي بِهَا مِنْ رَجُلٍ آخَرَ عَرْضًا وَقَدْ وَجَبَتْ عَلَيْهِ فِي عَرْضِهِ ذَلِكَ إِذَا بَاعَهُ الصَّدَقَةُ فَيُخْرِجُ الرَّجُلُ الآخَرُ صَدَقَتَهَا هَذَا الْيَوْمَ وَيَكُونُ الآخَرُ قَدْ صَدَّقَهَا مِنَ الْغَدِ . قَالَ مَالِكٌ فِي رَجُلٍ كَانَتْ لَهُ غَنَمٌ لاَ تَجِبُ فِيهَا الصَّدَقَةُ فَاشْتَرَى إِلَيْهَا غَنَمًا كَثِيرَةً تَجِبُ فِي دُونِهَا الصَّدَقَةُ أَوْ وَرِثَهَا أَنَّهُ لاَ تَجِبُ عَلَيْهِ فِي الْغَنَمِ كُلِّهَا الصَّدَقَةُ حَتَّى يَحُولَ عَلَيْهَا الْحَوْلُ مِنْ يَوْمَ أَفَادَهَا بِاشْتِرَاءٍ أَوْ مِيرَاثٍ وَذَلِكَ أَنَّ كُلَّ مَا كَانَ عِنْدَ الرَّجُلِ مِنْ مَاشِيَةٍ لاَ تَجِبُ فِيهَا الصَّدَقَةُ مِنْ إِبِلٍ أَوْ بَقَرٍ أَوْ غَنَمٍ فَلَيْسَ يُعَدُّ ذَلِكَ نِصَابَ مَالٍ حَتَّى يَكُونَ فِي كُلِّ صِنْفٍ مِنْهَا مَا تَجِبُ فِيهِ الصَّدَقَةُ فَذَلِكَ النِّصَابُ الَّذِي يُصَدِّقُ مَعَهُ مَا أَفَادَ إِلَيْهِ صَاحِبُهُ مِنْ قَلِيلٍ أَوْ كَثِيرٍ مِنَ الْمَاشِيَةِ . قَالَ مَالِكٌ وَلَوْ كَانَتْ لِرَجُلٍ إِبِلٌ أَوْ بَقَرٌ أَوْ غَنَمٌ تَجِبُ فِي كُلِّ صِنْفٍ مِنْهَا الصَّدَقَةُ ثُمَّ أَفَادَ إِلَيْهَا بَعِيرًا أَوْ بَقَرَةً أَوْ شَاةً صَدَّقَهَا مَعَ مَاشِيَتِهِ حِينَ يُصَدِّقُهَا . قَالَ يَحْيَى قَالَ مَالِكٌ وَهَذَا أَحَبُّ مَا سَمِعْتُ إِلَىَّ فِي هَذَا . قَالَ مَالِكٌ فِي الْفَرِيضَةِ تَجِبُ عَلَى الرَّجُلِ فَلاَ تُوجَدُ عِنْدَهُ أَنَّهَا إِنْ كَانَتِ ابْنَةَ مَخَاضٍ فَلَمْ تُوجَدْ أُخِذَ مَكَانَهَا ابْنُ لَبُونٍ ذَكَرٌ وَإِنْ كَانَتْ بِنْتَ لَبُونٍ أَوْ حِقَّةً أَوْ جَذَعَةً وَلَمْ يَكُنْ عِنْدَهُ كَانَ عَلَى رَبِّ الإِبِلِ أَنْ يَبْتَاعَهَا لَهُ حَتَّى يَأْتِيَهُ بِهَا وَلاَ أُحِبُّ أَنْ يُعْطِيَهُ قِيمَتَهَا . وَقَالَ مَالِكٌ فِي الإِبِلِ النَّوَاضِحِ وَالْبَقَرِ السَّوَانِي وَبَقَرِ الْحَرْثِ إِنِّي أَرَى أَنْ يُؤْخَذَ مِنْ ذَلِكَ كُلِّهِ إِذَا وَجَبَتْ فِيهِ الصَّدَقَةُ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 600
Muwatta Malik 601
hasan
IsnadMalik ibn Anas→Thaur ibn Zaid ad-Dili→Ein Enkel von Abdullah ibn Sufyan ath-Thaqafi→Sufyan ibn Abdullah (ra)
Überliefert von Thaur ibn Zaid ad-Dili (über einen Enkel Sufyan ibn Abdullahs, mit ausführlicher Rechtserläuterung Maliks):
'Umar ibn al-Khattab sandte Sufyan ibn Abdullah als Zakat-Einnehmer aus, und er zählte den Leuten die Lämmer mit; da sagten sie: „Zählst du uns die Lämmer mit, ohne etwas davon zu nehmen?“ Als er zu 'Umar kam, erwähnte er ihm das, da sagte 'Umar: „Ja, zähle ihnen das Lamm mit, das der Hirte trägt, aber nimm es nicht, und nimm nicht das Masttier, nicht das säugende Muttertier, nicht das trächtige Tier und nicht den Schafbock, sondern nimm das vierjährige und das dreijährige Tier – das ist gerecht zwischen dem, was die Schafe ernährt, und ihrem Bestwert.“ Malik sagte: „Das Lamm ist das kleine, gerade geborene Tier. Die Rubba ist die, die geworfen hat und ihr Junges aufzieht. Die Makhid ist die Trächtige. Die Akula ist das Masttier, das zum Essen gemästet wird.“ Und Malik sagte über einen Mann, der Schafe besitzt, für die keine Zakat fällig ist, die aber Junge werfen, bevor der Zakat-Einnehmer kommt, sodass sie durch die Geburt die Zakat-Pflicht erreichen: „Erreichen die Schafe mit ihren Jungen die Zakat-Pflicht, obliegt ihm die Zakat darauf, denn die Geburt der Schafe gehört zu ihnen selbst, anders als das, was durch Kauf, Schenkung oder Erbschaft hinzuerworben wird.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ ثَوْرِ بْنِ زَيْدٍ الدِّيلِيِّ، عَنِ ابْنٍ لِعَبْدِ اللَّهِ بْنِ سُفْيَانَ الثَّقَفِيِّ، عَنْ جَدِّهِ، سُفْيَانَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ، بَعَثَهُ مُصَدِّقًا فَكَانَ يَعُدُّ عَلَى النَّاسِ بِالسَّخْلِ فَقَالُوا أَتَعُدُّ عَلَيْنَا بِالسَّخْلِ وَلاَ تَأْخُذُ مِنْهُ شَيْئًا . فَلَمَّا قَدِمَ عَلَى عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ ذَكَرَ لَهُ ذَلِكَ فَقَالَ عُمَرُ نَعَمْ تَعُدُّ عَلَيْهِمْ بِالسَّخْلَةِ يَحْمِلُهَا الرَّاعِي وَلاَ تَأْخُذُهَا وَلاَ تَأْخُذُ الأَكُولَةَ وَلاَ الرُّبَّى وَلاَ الْمَاخِضَ وَلاَ فَحْلَ الْغَنَمِ وَتَأْخُذُ الْجَذَعَةَ وَالثَّنِيَّةَ وَذَلِكَ عَدْلٌ بَيْنَ غِذَاءِ الْغَنَمِ وَخِيَارِهِ . قَالَ مَالِكٌ وَالسَّخْلَةُ الصَّغِيرَةُ حِينَ تُنْتَجُ . وَالرُّبَّى الَّتِي قَدْ وَضَعَتْ فَهِيَ تُرَبِّي وَلَدَهَا . وَالْمَاخِضُ هِيَ الْحَامِلُ . وَالأَكُولَةُ هِيَ شَاةُ اللَّحْمِ الَّتِي تُسَمَّنُ لِتُؤْكَلَ . وَقَالَ مَالِكٌ فِي الرَّجُلِ تَكُونُ لَهُ الْغَنَمُ لاَ تَجِبُ فِيهَا الصَّدَقَةُ فَتَوَالَدُ قَبْلَ أَنْ يَأْتِيَهَا الْمُصَدِّقُ بِيَوْمٍ وَاحِدٍ فَتَبْلُغُ مَا تَجِبُ فِيهِ الصَّدَقَةُ بِوِلاَدَتِهَا قَالَ مَالِكٌ إِذَا بَلَغَتِ الْغَنَمُ بِأَوْلاَدِهَا مَا تَجِبُ فِيهِ الصَّدَقَةُ فَعَلَيْهِ فِيهَا الصَّدَقَةُ وَذَلِكَ أَنَّ وِلاَدَةَ الْغَنَمِ مِنْهَا وَذَلِكَ مُخَالِفٌ لِمَا أُفِيدَ مِنْهَا بِاشْتِرَاءٍ أَوْ هِبَةٍ أَوْ مِيرَاثٍ وَمِثْلُ ذَلِكَ الْعَرْضُ لاَ يَبْلُغُ ثَمَنُهُ مَا تَجِبُ فِيهِ الصَّدَقَةُ ثُمَّ يَبِيعُهُ صَاحِبُهُ فَيَبْلُغُ بِرِبْحِهِ مَا تَجِبُ فِيهِ الصَّدَقَةُ فَيُصَدِّقُ رِبْحَهُ مَعَ رَأْسِ الْمَالِ وَلَوْ كَانَ رِبْحُهُ فَائِدَةً أَوْ مِيرَاثًا لَمْ تَجِبْ فِيهِ الصَّدَقَةُ حَتَّى يَحُولَ عَلَيْهِ الْحَوْلُ مِنْ يَوْمَ أَفَادَهُ أَوْ وَرِثَهُ . قَالَ مَالِكٌ فَغِذَاءُ الْغَنَمِ مِنْهَا كَمَا رِبْحُ الْمَالِ مِنْهُ غَيْرَ أَنَّ ذَلِكَ يَخْتَلِفُ فِي وَجْهٍ آخَرَ أَنَّهُ إِذَا كَانَ لِلرَّجُلِ مِنَ الذَّهَبِ أَوِ الْوَرِقِ مَا تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ ثُمَّ أَفَادَ إِلَيْهِ مَالاً تَرَكَ مَالَهُ الَّذِي أَفَادَ فَلَمْ يُزَكِّهِ مَعَ مَالِهِ الأَوَّلِ حِينَ يُزَكِّيهِ حَتَّى يَحُولَ عَلَى الْفَائِدَةِ الْحَوْلُ مِنْ يَوْمَ أَفَادَهَا وَلَوْ كَانَتْ لِرَجُلٍ غَنَمٌ أَوْ بَقَرٌ أَوْ إِبِلٌ تَجِبُ فِي كُلِّ صِنْفٍ مِنْهَا الصَّدَقَةُ ثُمَّ أَفَادَ إِلَيْهَا بَعِيرًا أَوْ بَقَرَةً أَوْ شَاةً صَدَّقَهَا مَعَ صِنْفِ مَا أَفَادَ مِنْ ذَلِكَ حِينَ يُصَدِّقُهُ إِذَا كَانَ عِنْدَهُ مِنْ ذَلِكَ الصِّنْفِ الَّذِي أَفَادَ نِصَابُ مَاشِيَةٍ . قَالَ مَالِكٌ وَهَذَا أَحْسَنُ مَا سَمِعْتُ فِي ذَلِكَ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 601
Muwatta Malik 602
hasan
IsnadMalik ibn Anas→Yahya ibn Sa'id al-Ansari→Muhammad ibn Yahya ibn Habban→Al-Qasim ibn Muhammad→A'isha bint Abi Bakr (ra)
Überliefert von Yahya ibn Sa'id (über Muhammad ibn Yahya ibn Habban, nach al-Qasim ibn Muhammad, über Aisha):
An 'Umar ibn al-Khattab wurden Schafe aus der Zakat vorbeigeführt; da sah er darunter ein Schaf mit vollem Euter und großer Milchmenge; da sagte 'Umar: „Was ist das für ein Schaf?“ Sie sagten: „Ein Schaf aus der Zakat.“ Da sagte 'Umar: „Das haben seine Eigentümer nicht freiwillig gegeben – versucht die Leute nicht zu verführen, nehmt nicht die wertvollsten Stücke der Muslime, meidet die besten Speisetiere.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ يَحْيَى بْنِ حَبَّانَ، عَنِ الْقَاسِمِ بْنِ مُحَمَّدٍ، عَنْ عَائِشَةَ، زَوْجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم أَنَّهَا قَالَتْ مُرَّ عَلَى عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ بِغَنَمٍ مِنَ الصَّدَقَةِ فَرَأَى فِيهَا شَاةً حَافِلاً ذَاتَ ضَرْعٍ عَظِيمٍ فَقَالَ عُمَرُ مَا هَذِهِ الشَّاةُ فَقَالُوا شَاةٌ مِنَ الصَّدَقَةِ . فَقَالَ عُمَرُ مَا أَعْطَى هَذِهِ أَهْلُهَا وَهُمْ طَائِعُونَ لاَ تَفْتِنُوا النَّاسَ لاَ تَأْخُذُوا حَزَرَاتِ الْمُسْلِمِينَ نَكِّبُوا عَنِ الطَّعَامِ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 602
Muwatta Malik 603
hasan
IsnadMalik ibn Anas→Yahya ibn Sa'id al-Ansari→Muhammad ibn Yahya ibn Habban→Zwei Männer von den Aschja'
Überliefert von Yahya ibn Sa'id (über Muhammad ibn Yahya ibn Habban, nach zwei Männern der Aschja', mit Rechtserläuterung Maliks):
Zwei Männer von den Aschja' berichteten ihm, dass Muhammad ibn Maslama al-Ansari als Zakat-Einnehmer zu ihnen zu kommen pflegte und zum Vermögensbesitzer sagte: „Bring mir die Zakat deines Vermögens heraus.“ Und führte er ihm ein Schaf vor, das seine Pflicht abdeckte, nahm er es an. Malik sagte: „Die Sunna bei uns – und das, worauf ich die Gelehrten unserer Stadt vorfand – ist, dass den Muslimen bei ihrer Zakat keine Härte auferlegt wird, und dass von ihnen angenommen wird, was sie von ihrem Vermögen geben.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ يَحْيَى بْنِ سَعِيدٍ، عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ يَحْيَى بْنِ حَبَّانَ، أَنَّهُ قَالَ أَخْبَرَنِي رَجُلاَنِ، مِنْ أَشْجَعَ أَنَّ مُحَمَّدَ بْنَ مَسْلَمَةَ الأَنْصَارِيَّ، كَانَ يَأْتِيهِمْ مُصَدِّقًا فَيَقُولُ لِرَبِّ الْمَالِ أَخْرِجْ إِلَىَّ صَدَقَةَ مَالِكَ . فَلاَ يَقُودُ إِلَيْهِ شَاةً فِيهَا وَفَاءٌ مِنْ حَقِّهِ إِلاَّ قَبِلَهَا . قَالَ مَالِكٌ السُّنَّةُ عِنْدَنَا - وَالَّذِي أَدْرَكْتُ عَلَيْهِ أَهْلَ الْعِلْمِ بِبَلَدِنَا - أَنَّهُ لاَ يُضَيَّقُ عَلَى الْمُسْلِمِينَ فِي زَكَاتِهِمْ وَأَنْ يُقْبَلَ مِنْهُمْ مَا دَفَعُوا مِنْ أَمْوَالِهِمْ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 603
Muwatta Malik 604
hasan
Überliefert von Zaid ibn Aslam (über Ata ibn Yasar, mit Rechtserläuterung Maliks):
Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Die Zakat ist keinem Reichen erlaubt, außer fünf: dem Kämpfer auf dem Weg Allahs, dem Zakat-Einnehmer, dem Verschuldeten, einem Mann, der sie mit seinem Vermögen kaufte, oder einem Mann, der einen bedürftigen Nachbarn hat, dem Zakat gegeben wurde, und der Bedürftige sie dem Reichen schenkt.“ Malik sagte: „Die bei uns geltende Regel bei der Verteilung der Zakat ist, dass dies nur nach dem Ermessen des Statthalters geschieht; welche Gruppe Bedarf und Anzahl hat, wird bevorzugt, so wie der Statthalter es für richtig hält, und es mag sich nach einem Jahr oder mehreren auf eine andere Gruppe verlagern.“ Malik sagte: „Und für den Zakat-Einnehmer gibt es keine festgelegte Vergütung, außer nach dem Ermessen des Imams.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ زَيْدِ بْنِ أَسْلَمَ، عَنْ عَطَاءِ بْنِ يَسَارٍ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ " لاَ تَحِلُّ الصَّدَقَةُ لِغَنِيٍّ إِلاَّ لِخَمْسَةٍ لِغَازٍ فِي سَبِيلِ اللَّهِ أَوْ لِعَامِلٍ عَلَيْهَا أَوْ لِغَارِمٍ أَوْ لِرَجُلٍ اشْتَرَاهَا بِمَالِهِ أَوْ لِرَجُلٍ لَهُ جَارٌ مِسْكِينٌ فَتُصُدِّقَ عَلَى الْمِسْكِينِ فَأَهْدَى الْمِسْكِينُ لِلْغَنِيِّ " . قَالَ مَالِكٌ الأَمْرُ عِنْدَنَا فِي قَسْمِ الصَّدَقَاتِ أَنَّ ذَلِكَ لاَ يَكُونُ إِلاَّ عَلَى وَجْهِ الاِجْتِهَادِ مِنَ الْوَالِي فَأَىُّ الأَصْنَافِ كَانَتْ فِيهِ الْحَاجَةُ وَالْعَدَدُ أُوثِرَ ذَلِكَ الصِّنْفُ بِقَدْرِ مَا يَرَى الْوَالِي وَعَسَى أَنْ يَنْتَقِلَ ذَلِكَ إِلَى الصِّنْفِ الآخَرِ بَعْدَ عَامٍ أَوْ عَامَيْنِ أَوْ أَعْوَامٍ فَيُؤْثَرُ أَهْلُ الْحَاجَةِ وَالْعَدَدِ حَيْثُمَا كَانَ ذَلِكَ وَعَلَى هَذَا أَدْرَكْتُ مَنْ أَرْضَى مِنْ أَهْلِ الْعِلْمِ . قَالَ مَالِكٌ وَلَيْسَ لِلْعَامِلِ عَلَى الصَّدَقَاتِ فَرِيضَةٌ مُسَمَّاةٌ إِلاَّ عَلَى قَدْرِ مَا يَرَى الإِمَامُ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 604
Muwatta Malik 605
hasan
Überliefert (balaghani) von Abu Bakr as-Siddiq:
Es erreichte Malik, dass Abu Bakr as-Siddiq sagte: „Würden sie mir auch nur einen Strick verweigern, würde ich sie deswegen bekämpfen.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، أَنَّهُ بَلَغَهُ أَنَّ أَبَا بَكْرٍ الصِّدِّيقَ، قَالَ لَوْ مَنَعُونِي عِقَالاً لَجَاهَدْتُهُمْ عَلَيْهِ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 605
Muwatta Malik 606
hasan
Überliefert von Zaid ibn Aslam (mit Rechtserläuterung Maliks):
Er sagte: „'Umar ibn al-Khattab trank Milch, und sie gefiel ihm; da fragte er den, der sie ihm gab, woher diese Milch stamme. Er berichtete ihm, dass er an einem Wasser vorbeikam, wo sich Vieh aus der Zakat befand, das getränkt wurde, und sie melkten mir davon etwas Milch, die ich in meinen Schlauch füllte, und das ist sie. Da steckte 'Umar ibn al-Khattab seine Hand hinein und erbrach sie.“ Malik sagte: „Die bei uns geltende Regel ist, dass jeder, der eine der Pflichtabgaben Allahs verweigert und die Muslime sie nicht einziehen können, gegen den zu kämpfen ihnen obliegt, bis sie sie von ihm nehmen.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ زَيْدِ بْنِ أَسْلَمَ، أَنَّهُ قَالَ شَرِبَ عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ لَبَنًا فَأَعْجَبَهُ فَسَأَلَ الَّذِي سَقَاهُ مِنْ أَيْنَ هَذَا اللَّبَنُ فَأَخْبَرَهُ أَنَّهُ وَرَدَ عَلَى مَاءٍ - قَدْ سَمَّاهُ - فَإِذَا نَعَمٌ مِنْ نَعَمِ الصَّدَقَةِ وَهُمْ يَسْقُونَ فَحَلَبُوا لِي مِنْ أَلْبَانِهَا فَجَعَلْتُهُ فِي سِقَائِي فَهُوَ هَذَا . فَأَدْخَلَ عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ يَدَهُ فَاسْتَقَاءَهُ . قَالَ مَالِكٌ الأَمْرُ عِنْدَنَا أَنَّ كُلَّ مَنْ مَنَعَ فَرِيضَةً مِنْ فَرَائِضِ اللَّهِ عَزَّ وَجَلَّ فَلَمْ يَسْتَطِعِ الْمُسْلِمُونَ أَخْذَهَا كَانَ حَقًّا عَلَيْهِمْ جِهَادُهُ حَتَّى يَأْخُذُوهَا مِنْهُ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 606
Muwatta Malik 607
hasan
IsnadMalik ibn Anas
Überliefert (balaghani) von 'Umar ibn Abd al-Aziz:
Es erreichte Malik, dass ein Statthalter 'Umar ibn Abd al-Azizs ihm schrieb und berichtete, dass ein Mann die Zakat seines Vermögens verweigerte; da schrieb 'Umar ihm zurück: „Lass ihn und nimm von ihm keine Zakat zusammen mit den Muslimen.“ Er sagte: „Das erreichte den Mann, und es traf ihn schwer, und danach entrichtete er die Zakat seines Vermögens.“ Da schrieb der Statthalter 'Umars ihm dies, da schrieb 'Umar ihm zurück: „Nimm sie von ihm.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، أَنَّهُ بَلَغَهُ أَنَّ عَامِلاً، لِعُمَرَ بْنِ عَبْدِ الْعَزِيزِ كَتَبَ إِلَيْهِ يَذْكُرُ أَنَّ رَجُلاً مَنَعَ زَكَاةَ مَالِهِ فَكَتَبَ إِلَيْهِ عُمَرُ أَنْ دَعْهُ وَلاَ تَأْخُذْ مِنْهُ زَكَاةً مَعَ الْمُسْلِمِينَ قَالَ فَبَلَغَ ذَلِكَ الرَّجُلَ فَاشْتَدَّ عَلَيْهِ وَأَدَّى بَعْدَ ذَلِكَ زَكَاةَ مَالِهِ فَكَتَبَ عَامِلُ عُمَرَ إِلَيْهِ يَذْكُرُ لَهُ ذَلِكَ فَكَتَبَ إِلَيْهِ عُمَرُ أَنْ خُذْهَا مِنْهُ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 607
Muwatta Malik 608
sahih
Überliefert von einem zuverlässigen Gewährsmann (über Sulaiman ibn Yasar und Busr ibn Sa'id):
Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Bei dem, was der Regen und die Quellen bewässern, sowie bei dem, was ohne Bewässerung wächst, ein Zehntel, und bei dem, was durch Schöpfen bewässert wird, ein halbes Zehntel.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنِ الثِّقَةِ، عِنْدَهُ عَنْ سُلَيْمَانَ بْنِ يَسَارٍ، وَعَنْ بُسْرِ بْنِ سَعِيدٍ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ " فِيمَا سَقَتِ السَّمَاءُ وَالْعُيُونُ وَالْبَعْلِ الْعُشْرُ وَفِيمَا سُقِيَ بِالنَّضْحِ نِصْفُ الْعُشْرِ " .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 608
Muwatta Malik 609
hasan
Überliefert von Ziyad ibn Sa'd (über Ibn Shihab, mit ausführlicher Rechtserläuterung Maliks):
Er sagte: „Bei der Dattel-Zakat wird weder die Ju'rur-Sorte noch die minderwertige Sorte noch die Zweige des Ibn Hubaiq genommen.“ Er sagte: „Sie werden dem Vermögensbesitzer mitgezählt, aber nicht als Zakat genommen.“ Malik sagte: „Das ist vergleichbar mit den Schafen, die ihrem Besitzer mit ihren Lämmern mitgezählt werden, das Lamm aber nicht als Zakat genommen wird; und es gibt in manchen Vermögen Früchte, von denen keine Zakat genommen wird – weder von der geringsten noch von der besten Sorte wird genommen, sondern die Zakat wird vom mittleren Teil des Vermögens genommen.“ Malik sagte: „Die bei uns einhellige Regel ist, dass von den Früchten nur Datteln und Trauben geschätzt werden, und zwar wenn ihre Reife beginnt und ihr Verkauf erlaubt wird, denn sie werden frisch gegessen, daher wird ihr Ertrag geschätzt, um es den Leuten zu erleichtern; dann wird es ihnen überlassen, sie zu essen, wie sie wollen, und sie entrichten davon die Zakat entsprechend der Schätzung.“ Malik sagte: „Was aber nicht frisch gegessen wird, sondern erst nach der Ernte, wie alle Getreidearten, wird nicht geschätzt, sondern den Eigentümern obliegt nach dem Dreschen und Reinigen die Vertrauenspflicht, ihre Zakat zu entrichten.“ Malik sagte: „Trifft die Ernte danach ein Unheil, nachdem sie geschätzt, aber bevor sie geerntet wurde, und erfasst das Unheil die gesamte Ernte, obliegt ihnen keine Zakat; bleibt etwas übrig, das fünf Wasq erreicht, wird ihre Zakat davon genommen. Und hat ein Mann verstreute Vermögensteile, die einzeln nicht die zakatpflichtige Menge erreichen, zusammengerechnet aber schon, so rechnet er sie zusammen und entrichtet ihre Zakat.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ زِيَادِ بْنِ سَعْدٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، أَنَّهُ قَالَ لاَ يُؤْخَذُ فِي صَدَقَةِ النَّخْلِ الْجُعْرُورُ وَلاَ مُصْرَانُ الْفَارَةِ وَلاَ عَذْقُ ابْنِ حُبَيْقٍ . قَالَ وَهُوَ يُعَدُّ عَلَى صَاحِبِ الْمَالِ وَلاَ يُؤْخَذُ مِنْهُ فِي الصَّدَقَةِ . قَالَ مَالِكٌ وَإِنَّمَا مِثْلُ ذَلِكَ الْغَنَمُ تُعَدُّ عَلَى صَاحِبِهَا بِسِخَالِهَا وَالسَّخْلُ لاَ يُؤْخَذُ مِنْهُ فِي الصَّدَقَةِ وَقَدْ يَكُونُ فِي الأَمْوَالِ ثِمَارٌ لاَ تُؤْخَذُ الصَّدَقَةُ مِنْهَا مِنْ ذَلِكَ الْبُرْدِيُّ وَمَا أَشْبَهَهُ لاَ يُؤْخَذُ مِنْ أَدْنَاهُ كَمَا لاَ يُؤْخَذُ مِنْ خِيَارِهِ . قَالَ وَإِنَّمَا تُؤْخَذُ الصَّدَقَةُ مِنْ أَوْسَاطِ الْمَالِ . قَالَ مَالِكٌ الأَمْرُ الْمُجْتَمَعُ عَلَيْهِ عِنْدَنَا أَنَّهُ لاَ يُخْرَصُ مِنَ الثِّمَارِ إِلاَّ النَّخِيلُ وَالأَعْنَابُ فَإِنَّ ذَلِكَ يُخْرَصُ حِينَ يَبْدُو صَلاَحُهُ وَيَحِلُّ بَيْعُهُ وَذَلِكَ أَنَّ ثَمَرَ النَّخِيلِ وَالأَعْنَابِ يُؤْكَلُ رُطَبًا وَعِنَبًا فَيُخْرَصُ عَلَى أَهْلِهِ لِلتَّوْسِعَةِ عَلَى النَّاسِ وَلِئَلاَّ يَكُونَ عَلَى أَحَدٍ فِي ذَلِكَ ضِيقٌ فَيُخْرَصُ ذَلِكَ عَلَيْهِمْ ثُمَّ يُخَلَّى بَيْنَهُمْ وَبَيْنَهُ يَأْكُلُونَهُ كَيْفَ شَاءُوا ثُمَّ يُؤَدُّونَ مِنْهُ الزَّكَاةَ عَلَى مَا خُرِصَ عَلَيْهِمْ . قَالَ مَالِكٌ فَأَمَّا مَا لاَ يُؤْكَلُ رَطْبًا وَإِنَّمَا يُؤْكَلُ بَعْدَ حَصَادِهِ مِنَ الْحُبُوبِ كُلِّهَا فَإِنَّهُ لاَ يُخْرَصُ وَإِنَّمَا عَلَى أَهْلِهَا فِيهَا إِذَا حَصَدُوهَا وَدَقُّوهَا وَطَيَّبُوهَا وَخَلُصَتْ حَبًّا فَإِنَّمَا عَلَى أَهْلِهَا فِيهَا الأَمَانَةُ يُؤَدُّونَ زَكَاتَهَا إِذَا بَلَغَ ذَلِكَ مَا تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ وَهَذَا الأَمْرُ الَّذِي لاَ اخْتِلاَفَ فِيهِ عِنْدَنَا . قَالَ مَالِكٌ الأَمْرُ الْمُجْتَمَعُ عَلَيْهِ عِنْدَنَا أَنَّ النَّخْلَ يُخْرَصُ عَلَى أَهْلِهَا وَثَمَرُهَا فِي رُءُوسِهَا إِذَا طَابَ وَحَلَّ بَيْعُهُ وَيُؤْخَذُ مِنْهُ صَدَقَتُهُ تَمْرًا عِنْدَ الْجِدَادِ فَإِنْ أَصَابَتِ الثَّمَرَةَ جَائِحَةٌ بَعْدَ أَنْ تُخْرَصَ عَلَى أَهْلِهَا وَقَبْلَ أَنْ تُجَذَّ فَأَحَاطَتِ الْجَائِحَةُ بِالثَّمَرِ كُلِّهِ فَلَيْسَ عَلَيْهِمْ صَدَقَةٌ فَإِنْ بَقِيَ مِنَ الثَّمَرِ شَىْءٌ يَبْلُغُ خَمْسَةَ أَوْسُقٍ فَصَاعِدًا بِصَاعِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم أُخِذَ مِنْهُمْ زَكَاتُهُ وَلَيْسَ عَلَيْهِمْ فِيمَا أَصَابَتِ الْجَائِحَةُ زَكَاةٌ وَكَذَلِكَ الْعَمَلُ فِي الْكَرْمِ أَيْضًا وَإِذَا كَانَ لِرَجُلٍ قِطَعُ أَمْوَالٍ مُتَفَرِّقَةٌ أَوِ اشْتِرَاكٌ فِي أَمْوَالٍ مُتَفَرِّقَةٍ لاَ يَبْلُغُ مَالُ كُلِّ شَرِيكٍ أَوْ قِطَعُهُ مَا تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ وَكَانَتْ إِذَا جُمِعَ بَعْضُ ذَلِكَ إِلَى بَعْضٍ يَبْلُغَ مَا تَجِبُ فِيهِ الزَّكَاةُ فَإِنَّهُ يَجْمَعُهَا وَيُؤَدِّي زَكَاتَهَا .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 609
Muwatta Malik 610
hasan
Überliefert von Ibn Shihab (mit sehr ausführlicher Rechtserläuterung Maliks):
Yahya berichtete, dass er Ibn Shihab nach den Oliven fragte, da sagte er: „Darauf liegt ein Zehntel.“ Malik sagte: „Von den Oliven wird das Zehntel erst genommen, nachdem sie gepresst wurden und ihr Ertrag fünf Wasq erreicht; erreicht der Ertrag nicht fünf Wasq, gibt es keine Zakat darauf; die Olive verhält sich wie die Dattelpalme – was durch Regen oder Quellen bewässert wird, darauf liegt ein Zehntel, und was durch Schöpfen bewässert wird, darauf liegt ein halbes Zehntel; und nichts von den Oliven wird an ihrem Baum geschätzt.“ Die Sunna bei uns bezüglich der Getreidearten, die die Leute lagern und essen, ist, dass von dem, was Regen oder Quellen bewässern, ein Zehntel genommen wird, und von dem, was durch Schöpfen bewässert wird, ein halbes Zehntel, wenn es fünf Wasq nach dem Maß des Propheten ﷺ erreicht. Malik sagte: „Die Getreidearten, für die Zakat fällig wird, sind Weizen, Gerste, Sult, Sorghum, Hirse, Reis, Linsen, Wicken, Bohnen, Sesam und ähnliche Getreidearten, die zu Nahrung werden.“ Und Malik wurde gefragt, wann von den Oliven das Zehntel entnommen wird – vor oder nach den Ausgaben? Da sagte er: „Auf die Ausgaben wird nicht geachtet, sondern die Eigentümer werden befragt, wie die Getreidebesitzer über ihr Getreide befragt werden, und ihnen wird geglaubt.“ Malik sagte: „Wer seine Saat verkauft, nachdem sie reif und in ihren Hülsen getrocknet ist, dem obliegt ihre Zakat, und dem Käufer obliegt keine Zakat.“ Malik sagte zum Wort Allahs, des Erhabenen: 'Und gebt sein Recht am Tag seiner Ernte' – das ist die Zakat. Malik sagte: „Wer den Grund seines Gartens verkauft, worauf sich Saat befindet, deren Reife noch nicht begonnen hat, dessen Zakat obliegt dem Käufer; ist die Reife schon eingetreten, obliegt die Zakat dem Verkäufer, außer er stellt sie dem Käufer zur Bedingung.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، أَنَّهُ سَأَلَ ابْنَ شِهَابٍ عَنِ الزَّيْتُونِ، فَقَالَ فِيهِ الْعُشْرُ . قَالَ مَالِكٌ وَإِنَّمَا يُؤْخَذُ مِنَ الزَّيْتُونِ الْعُشْرُ بَعْدَ أَنْ يُعْصَرَ وَيَبْلُغَ زَيْتُونُهُ خَمْسَةَ أَوْسُقٍ فَمَا لَمْ يَبْلُغْ زَيْتُونُهُ خَمْسَةَ أَوْسُقٍ فَلاَ زَكَاةَ فِيهِ وَالزَّيْتُونُ بِمَنْزِلَةِ النَّخِيلِ مَا كَانَ مِنْهُ سَقَتْهُ السَّمَاءُ وَالْعُيُونُ أَوْ كَانَ بَعْلاً فَفِيهِ الْعُشْرُ وَمَا كَانَ يُسْقَى بِالنَّضْحِ فَفِيهِ نِصْفُ الْعُشْرِ وَلاَ يُخْرَصُ شَىْءٌ مِنَ الزَّيْتُونِ فِي شَجَرِهِ . وَالسُّنَّةُ عِنْدَنَا فِي الْحُبُوبِ الَّتِي يَدَّخِرُهَا النَّاسُ وَيَأْكُلُونَهَا أَنَّهُ يُؤْخَذُ مِمَّا سَقَتْهُ السَّمَاءُ مِنْ ذَلِكَ وَمَا سَقَتْهُ الْعُيُونُ وَمَا كَانَ بَعْلاً الْعُشْرُ وَمَا سُقِيَ بِالنَّضْحِ نِصْفُ الْعُشْرِ إِذَا بَلَغَ ذَلِكَ خَمْسَةَ أَوْسُقٍ بِالصَّاعِ الأَوَّلِ صَاعِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَمَا زَادَ عَلَى خَمْسَةِ أَوْسُقٍ فَفِيهِ الزَّكَاةُ بِحِسَابِ ذَلِكَ . قَالَ مَالِكٌ وَالْحُبُوبُ الَّتِي فِيهَا الزَّكَاةُ الْحِنْطَةُ وَالشَّعِيرُ وَالسُّلْتُ وَالذُّرَةُ وَالدُّخْنُ وَالأُرْزُ وَالْعَدَسُ وَالْجُلْبَانُ وَاللُّوبِيَا وَالْجُلْجُلاَنُ وَمَا أَشْبَهَ ذَلِكَ مِنَ الْحُبُوبِ الَّتِي تَصِيرُ طَعَامًا فَالزَّكَاةُ تُؤْخَذُ مِنْهَا بَعْدَ أَنْ تُحْصَدَ وَتَصِيرَ حَبًّا . قَالَ وَالنَّاسُ مُصَدَّقُونَ فِي ذَلِكَ وَيُقْبَلُ مِنْهُمْ فِي ذَلِكَ مَا دَفَعُوا . وَسُئِلَ مَالِكٌ مَتَى يُخْرَجُ مِنَ الزَّيْتُونِ الْعُشْرُ أَوْ نِصْفُهُ أَقَبْلَ النَّفَقَةِ أَمْ بَعْدَهَا فَقَالَ لاَ يُنْظَرُ إِلَى النَّفَقَةِ وَلَكِنْ يُسْأَلُ عَنْهُ أَهْلُهُ كَمَا يُسْأَلُ أَهْلُ الطَّعَامِ عَنِ الطَّعَامِ وَيُصَدَّقُونَ بِمَا قَالُوا فَمَنْ رُفِعَ مِنْ زَيْتُونِهِ خَمْسَةُ أَوْسُقٍ فَصَاعِدًا أُخِذَ مِنْ زَيْتِهِ الْعُشْرُ بَعْدَ أَنْ يُعْصَرَ وَمَنْ لَمْ يُرْفَعْ مِنْ زَيْتُونِهِ خَمْسَةُ أَوْسُقٍ لَمْ تَجِبْ عَلَيْهِ فِي زَيْتِهِ الزَّكَاةُ . قَالَ مَالِكٌ وَمَنْ بَاعَ زَرْعَهُ وَقَدْ صَلَحَ وَيَبِسَ فِي أَكْمَامِهِ فَعَلَيْهِ زَكَاتُهُ وَلَيْسَ عَلَى الَّذِي اشْتَرَاهُ زَكَاةٌ وَلاَ يَصْلُحُ بَيْعُ الزَّرْعِ حَتَّى يَيْبَسَ فِي أَكْمَامِهِ وَيَسْتَغْنِيَ عَنِ الْمَاءِ . قَالَ مَالِكٌ فِي قَوْلِ اللَّهِ تَعَالَى {وَآتُوا حَقَّهُ يَوْمَ حَصَادِهِ } أَنَّ ذَلِكَ الزَّكَاةُ وَقَدْ سَمِعْتُ مَنْ يَقُولُ ذَلِكَ . قَالَ مَالِكٌ وَمَنْ بَاعَ أَصْلَ حَائِطِهِ أَوْ أَرْضَهُ وَفِي ذَلِكَ زَرْعٌ أَوْ ثَمَرٌ لَمْ يَبْدُ صَلاَحُهُ فَزَكَاةُ ذَلِكَ عَلَى الْمُبْتَاعِ وَإِنْ كَانَ قَدْ طَابَ وَحَلَّ بَيْعُهُ فَزَكَاةُ ذَلِكَ عَلَى الْبَائِعِ إِلاَّ أَنْ يَشْتَرِطَهَا عَلَى الْمُبْتَاعِ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 610
Muwatta Malik 611
sahih
Überliefert von Abdullah ibn Dinar (über Sulaiman ibn Yasar, nach Irak ibn Malik, über Abu Huraira):
Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Dem Muslim obliegt weder für seinen Sklaven noch für sein Pferd Zakat.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ دِينَارٍ، عَنْ سُلَيْمَانَ بْنِ يَسَارٍ، عَنْ عِرَاكِ بْنِ مَالِكٍ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ " لَيْسَ عَلَى الْمُسْلِمِ فِي عَبْدِهِ وَلاَ فِي فَرَسِهِ صَدَقَةٌ " .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 611
Muwatta Malik 612
hasan
Überliefert von Ibn Shihab (über Sulaiman ibn Yasar, mit Rechtserläuterung Maliks):
Die Leute von Syrien sagten zu Abu Ubaida ibn al-Jarrah: „Nimm von unseren Pferden und Sklaven Zakat.“ Da weigerte er sich, dann schrieb er an 'Umar ibn al-Khattab, und 'Umar weigerte sich ebenfalls; dann sprachen sie erneut mit ihm, da schrieb er wieder an 'Umar, und 'Umar schrieb ihm zurück: „Wenn sie es wünschen, so nimm es von ihnen und gib es ihnen zurück, und versorge ihre Sklaven davon.“ Malik sagte: „Die Bedeutung seines Wortes 'gib es ihnen zurück' ist: an ihre Armen.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ سُلَيْمَانَ بْنِ يَسَارٍ، أَنَّ أَهْلَ الشَّامِ، قَالُوا لأَبِي عُبَيْدَةَ بْنِ الْجَرَّاحِ خُذْ مِنْ خَيْلِنَا وَرَقِيقِنَا صَدَقَةً . فَأَبَى ثُمَّ كَتَبَ إِلَى عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ فَأَبَى عُمَرُ ثُمَّ كَلَّمُوهُ أَيْضًا فَكَتَبَ إِلَى عُمَرَ فَكَتَبَ إِلَيْهِ عُمَرُ إِنْ أَحَبُّوا فَخُذْهَا مِنْهُمْ وَارْدُدْهَا عَلَيْهِمْ وَارْزُقْ رَقِيقَهُمْ . قَالَ مَالِكٌ مَعْنَى قَوْلِهِ رَحِمَهُ اللَّهُ وَارْدُدْهَا عَلَيْهِمْ يَقُولُ عَلَى فُقَرَائِهِمْ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 612
Muwatta Malik 613
hasan
Überliefert von Abdullah ibn Abi Bakr ibn Amr ibn Hazm:
Er sagte: „Ein Schreiben von 'Umar ibn Abd al-Aziz kam zu meinem Vater, während er in Mina war, dass er weder vom Honig noch von den Pferden Zakat nehmen solle.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ أَبِي بَكْرِ بْنِ عَمْرِو بْنِ حَزْمٍ، أَنَّهُ قَالَ جَاءَ كِتَابٌ مِنْ عُمَرَ بْنِ عَبْدِ الْعَزِيزِ إِلَى أَبِي وَهُوَ بِمِنًى أَنْ لاَ يَأْخُذَ مِنَ الْعَسَلِ وَلاَ مِنَ الْخَيْلِ صَدَقَةً .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 613
Muwatta Malik 614
hasan
Überliefert von Abdullah ibn Dinar:
Er sagte: „Ich fragte Sa'id ibn al-Musayyab nach der Zakat auf Halbblutpferde, da sagte er: 'Gibt es denn überhaupt Zakat auf Pferde?'“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ دِينَارٍ، أَنَّهُ قَالَ سَأَلْتُ سَعِيدَ بْنَ الْمُسَيَّبِ عَنْ صَدَقَةِ الْبَرَاذِينِ، فَقَالَ وَهَلْ فِي الْخَيْلِ مِنْ صَدَقَةٍ
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 614
Muwatta Malik 615
hasan
Überliefert von Ibn Shihab:
Er sagte: „Es erreichte mich, dass der Gesandte Allahs ﷺ die Kopfsteuer (Jizya) von den Zoroastriern von Bahrain nahm, und dass 'Umar ibn al-Khattab sie von den Zoroastriern Persiens nahm, und dass 'Uthman ibn Affan sie von den Berbern nahm.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، قَالَ بَلَغَنِي أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم أَخَذَ الْجِزْيَةَ مِنْ مَجُوسِ الْبَحْرَيْنِ وَأَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ أَخَذَهَا مِنْ مَجُوسِ فَارِسَ وَأَنَّ عُثْمَانَ بْنَ عَفَّانَ أَخَذَهَا مِنَ الْبَرْبَرِ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 615
Muwatta Malik 616
hasan
IsnadMalik ibn Anas→Ja'far ibn Muhammad ibn Ali→Muhammad al-Baqir→'Umar ibn al-Khattab (ra)→Abd ar-Rahman ibn Auf (ra)
Überliefert von Ja'far ibn Muhammad ibn Ali (über seinen Vater):
'Umar ibn al-Khattab erwähnte die Zoroastrier und sagte: „Ich weiß nicht, wie ich mit ihrer Angelegenheit verfahren soll.“ Da sagte Abd ar-Rahman ibn Auf: „Ich bezeuge, dass ich den Gesandten Allahs ﷺ sagen hörte: 'Verfahrt mit ihnen wie mit den Schriftbesitzern.'“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ جَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ عَلِيٍّ، عَنْ أَبِيهِ، أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ، ذَكَرَ الْمَجُوسَ فَقَالَ مَا أَدْرِي كَيْفَ أَصْنَعُ فِي أَمْرِهِمْ فَقَالَ عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ عَوْفٍ أَشْهَدُ لَسَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ " سُنُّوا بِهِمْ سُنَّةَ أَهْلِ الْكِتَابِ " .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 616
Muwatta Malik 617
hasan
Überliefert von Nafi' (über Aslam, Klient 'Umar ibn al-Khattabs):
'Umar ibn al-Khattab legte den Besitzern von Gold vier Dinar Jizya auf und den Besitzern von Silber vierzig Dirham, zusätzlich zur Versorgung der Muslime und drei Tagen Gastfreundschaft. وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ نَافِعٍ، عَنْ أَسْلَمَ، مَوْلَى عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ، ضَرَبَ الْجِزْيَةَ عَلَى أَهْلِ الذَّهَبِ أَرْبَعَةَ دَنَانِيرَ وَعَلَى أَهْلِ الْوَرِقِ أَرْبَعِينَ دِرْهَمًا مَعَ ذَلِكَ أَرْزَاقُ الْمُسْلِمِينَ وَضِيَافَةُ ثَلاَثَةِ أَيَّامٍ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 617
Muwatta Malik 618
hasan
Überliefert von Zaid ibn Aslam (über seinen Vater, mit Rechtserläuterung Maliks):
Er sagte zu 'Umar ibn al-Khattab: „Unter den Reittieren ist eine blinde Kamelstute.“ Da sagte 'Umar: „Gib sie einer Familie, die Nutzen daraus zieht.“ Ich sagte: „Sie ist doch blind.“ Da sagte 'Umar: „Sie lassen sie an einer Leine hinter den anderen Kamelen herziehen.“ Ich sagte: „Wie soll sie vom Boden fressen?“ Da sagte 'Umar: „Ist sie vom Vieh der Jizya oder vom Vieh der Zakat?“ Ich sagte: „Vielmehr vom Vieh der Jizya.“ Da sagte 'Umar: „Bei Allah, ihr wolltet sie essen!“ Ich sagte: „Sie trägt das Brandzeichen der Jizya.“ Da befahl 'Umar, sie zu schlachten, und er hatte neun Schüsseln bei sich; kam Obst oder etwas Besonderes, füllte er davon in jene Schüsseln und schickte sie den Frauen des Propheten ﷺ, wobei das, was zuletzt an seine Tochter Hafsa ging, so eingeteilt war, dass ein etwaiger Mangel auf Hafsas Anteil fiel. Er füllte in jene Schüsseln vom Fleisch jenes geschlachteten Kamels und sandte es den Frauen des Propheten ﷺ, und er befahl, dass vom übrigen Fleisch zubereitet werde, und lud dazu die Auswanderer und Helfer ein.“ Malik sagte: „Ich sehe nicht, dass Vieh von den Jizya-Leuten genommen wird, außer als Teil ihrer Jizya.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ زَيْدِ بْنِ أَسْلَمَ، عَنْ أَبِيهِ، أَنَّهُ قَالَ لِعُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ إِنَّ فِي الظَّهْرِ نَاقَةً عَمْيَاءَ . فَقَالَ عُمَرُ ادْفَعْهَا إِلَى أَهْلِ بَيْتٍ يَنْتَفِعُونَ بِهَا . قَالَ فَقُلْتُ وَهِيَ عَمْيَاءُ فَقَالَ عُمَرُ يَقْطُرُونَهَا بِالإِبِلِ . قَالَ فَقُلْتُ كَيْفَ تَأْكُلُ مِنَ الأَرْضِ قَالَ فَقَالَ عُمَرُ أَمِنْ نَعَمِ الْجِزْيَةِ هِيَ أَمْ مِنْ نَعَمِ الصَّدَقَةِ فَقُلْتُ بَلْ مِنْ نَعَمِ الْجِزْيَةِ . فَقَالَ عُمَرُ أَرَدْتُمْ - وَاللَّهِ - أَكْلَهَا . فَقُلْتُ إِنَّ عَلَيْهَا وَسْمَ الْجِزْيَةِ . فَأَمَرَ بِهَا عُمَرُ فَنُحِرَتْ وَكَانَ عِنْدَهُ صِحَافٌ تِسْعٌ فَلاَ تَكُونُ فَاكِهَةٌ وَلاَ طُرَيْفَةٌ إِلاَّ جَعَلَ مِنْهَا فِي تِلْكَ الصِّحَافِ فَبَعَثَ بِهَا إِلَى أَزْوَاجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَيَكُونُ الَّذِي يَبْعَثُ بِهِ إِلَى حَفْصَةَ ابْنَتِهِ مِنْ آخِرِ ذَلِكَ فَإِنْ كَانَ فِيهِ نُقْصَانٌ كَانَ فِي حَظِّ حَفْصَةَ - قَالَ - فَجَعَلَ فِي تِلْكَ الصِّحَافِ مِنْ لَحْمِ تِلْكَ الْجَزُورِ فَبَعَثَ بِهِ إِلَى أَزْوَاجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَأَمَرَ بِمَا بَقِيَ مِنْ لَحْمِ تِلْكَ الْجَزُورِ فَصُنِعَ فَدَعَا عَلَيْهِ الْمُهَاجِرِينَ وَالأَنْصَارَ . قَالَ مَالِكٌ لاَ أَرَى أَنْ تُؤْخَذَ النَّعَمُ مِنْ أَهْلِ الْجِزْيَةِ إِلاَّ فِي جِزْيَتِهِمْ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 618
Muwatta Malik 619
hasan
IsnadMalik ibn Anas
Überliefert (balaghani) von 'Umar ibn Abd al-Aziz (mit sehr ausführlicher Rechtserläuterung Maliks):
Es erreichte Malik, dass 'Umar ibn Abd al-Aziz seinen Statthaltern schrieb, die Jizya von denen der Jizya-Pflichtigen zu erlassen, die den Islam annehmen, sobald sie ihn annehmen. Malik sagte: „Es ist gängige Praxis, dass den Frauen der Schriftbesitzer keine Jizya obliegt, ebenso wenig ihren Kindern, und dass die Jizya nur von den Männern genommen wird, die die Pubertät erreicht haben; und den Schutzbefohlenen und Zoroastriern obliegt weder für ihre Dattelpalmen noch ihre Weinberge noch ihre Saaten noch ihr Vieh Zakat, denn die Zakat wurde nur den Muslimen zur Reinigung auferlegt und zur Rückgabe an ihre Armen, während die Jizya den Schriftbesitzern zur Erniedrigung auferlegt wurde; solange sie in ihrem Land bleiben, worüber sie einen Vertrag geschlossen haben, obliegt ihnen nichts außer der Jizya, es sei denn, sie treiben Handel in den Ländern der Muslime, dann wird ihnen das Zehntel von dem genommen, was sie im Handel umsetzen – wer von ihnen aus Ägypten nach Syrien handelt, aus Syrien in den Irak, aus dem Irak nach Medina oder in den Jemen, dem obliegt das Zehntel; den Schriftbesitzern und Zoroastriern obliegt keine Zakat auf irgendetwas ihres Vermögens – das ist gängige Praxis; sie bleiben bei ihrer Religion, und wenn sie im selben Jahr mehrfach in den Ländern der Muslime verkehren, obliegt ihnen bei jedem Verkehr das Zehntel, denn das war nicht Teil ihres Vertrags – so habe ich die Gelehrten unserer Stadt vorgefunden.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، أَنَّهُ بَلَغَهُ أَنَّ عُمَرَ بْنَ عَبْدِ الْعَزِيزِ، كَتَبَ إِلَى عُمَّالِهِ أَنْ يَضَعُوا الْجِزْيَةَ عَمَّنْ أَسْلَمَ مِنْ أَهْلِ الْجِزْيَةِ حِينَ يُسْلِمُونَ . قَالَ مَالِكٌ مَضَتِ السُّنَّةُ أَنْ لاَ جِزْيَةَ عَلَى نِسَاءِ أَهْلِ الْكِتَابِ وَلاَ عَلَى صِبْيَانِهِمْ وَأَنَّ الْجِزْيَةَ لاَ تُؤْخَذُ إِلاَّ مِنَ الرِّجَالِ الَّذِينَ قَدْ بَلَغُوا الْحُلُمَ وَلَيْسَ عَلَى أَهْلِ الذِّمَّةِ وَلاَ عَلَى الْمَجُوسِ فِي نَخِيلِهِمْ وَلاَ كُرُومِهِمْ وَلاَ زُرُوعِهِمْ وَلاَ مَوَاشِيهِمْ صَدَقَةٌ لأَنَّ الصَّدَقَةَ إِنَّمَا وُضِعَتْ عَلَى الْمُسْلِمِينَ تَطْهِيرًا لَهُمْ وَرَدًّا عَلَى فُقَرَائِهِمْ وَوُضِعَتِ الْجِزْيَةُ عَلَى أَهْلِ الْكِتَابِ صَغَارًا لَهُمْ فَهُمْ مَا كَانُوا بِبَلَدِهِمُ الَّذِينَ صَالَحُوا عَلَيْهِ لَيْسَ عَلَيْهِمْ شَىْءٌ سِوَى الْجِزْيَةِ فِي شَىْءٍ مِنْ أَمْوَالِهِمْ إِلاَّ أَنْ يَتَّجِرُوا فِي بِلاَدِ الْمُسْلِمِينَ وَيَخْتَلِفُوا فِيهَا فَيُؤْخَذُ مِنْهُمُ الْعُشْرُ فِيمَا يُدِيرُونَ مِنَ التِّجَارَاتِ وَذَلِكَ أَنَّهُمْ إِنَّمَا وُضِعَتْ عَلَيْهِمُ الْجِزْيَةُ وَصَالَحُوا عَلَيْهَا عَلَى أَنْ يُقَرُّوا بِبِلاَدِهِمْ وَيُقَاتَلَ عَنْهُمْ عَدُوُّهُمْ فَمَنْ خَرَجَ مِنْهُمْ مِنْ بِلاَدِهِ إِلَى غَيْرِهَا يَتْجُرُ إِلَيْهَا فَعَلَيْهِ الْعُشْرُ مَنْ تَجَرَ مِنْهُمْ مِنْ أَهْلِ مِصْرَ إِلَى الشَّامِ وَمِنْ أَهْلِ الشَّامِ إِلَى الْعِرَاقِ وَمِنْ أَهْلِ الْعِرَاقِ إِلَى الْمَدِينَةِ أَوِ الْيَمَنِ أَوْ مَا أَشْبَهَ هَذَا مِنَ الْبِلاَدِ فَعَلَيْهِ الْعُشْرُ وَلاَ صَدَقَةَ عَلَى أَهْلِ الْكِتَابِ وَلاَ الْمَجُوسِ فِي شَىْءٍ مِنْ أَمْوَالِهِمْ وَلاَ مِنْ مَوَاشِيهِمْ وَلاَ ثِمَارِهِمْ وَلاَ زُرُوعِهِمْ مَضَتْ بِذَلِكَ السُّنَّةُ وَيُقَرُّونَ عَلَى دِينِهِمْ وَيَكُونُونَ عَلَى مَا كَانُوا عَلَيْهِ وَإِنِ اخْتَلَفُوا فِي الْعَامِ الْوَاحِدِ مِرَارًا فِي بِلاَدِ الْمُسْلِمِينَ فَعَلَيْهِمْ كُلَّمَا اخْتَلَفُوا الْعُشْرُ لأَنَّ ذَلِكَ لَيْسَ مِمَّا صَالَحُوا عَلَيْهِ وَلاَ مِمَّا شُرِطَ لَهُمْ وَهَذَا الَّذِي أَدْرَكْتُ عَلَيْهِ أَهْلَ الْعِلْمِ بِبَلَدِنَا .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 619
Muwatta Malik 620
hasan
Überliefert von Ibn Shihab (über Salim ibn Abdullah, nach 'Umar ibn al-Khattab):
'Umar ibn al-Khattab pflegte von den Nabatäern bei Weizen und Öl ein halbes Zehntel zu nehmen, damit die Zufuhr nach Medina zunehme, und von Hülsenfrüchten ein volles Zehntel. حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ سَالِمِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ، عَنْ أَبِيهِ، أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ، كَانَ يَأْخُذُ مِنَ النَّبَطِ مِنَ الْحِنْطَةِ وَالزَّيْتِ نِصْفَ الْعُشْرِ يُرِيدُ بِذَلِكَ أَنْ يَكْثُرَ الْحَمْلُ إِلَى الْمَدِينَةِ وَيَأْخُذُ مِنَ الْقُطْنِيَّةِ الْعُشْرَ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 620
Muwatta Malik 621
hasan
Überliefert von Ibn Shihab (über as-Sa'ib ibn Yazid):
Er sagte: „Ich war ein junger Angestellter mit Abdullah ibn Utba ibn Mas'ud auf dem Markt von Medina zur Zeit 'Umar ibn al-Khattabs, und wir pflegten von den Nabatäern das Zehntel zu nehmen.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنِ السَّائِبِ بْنِ يَزِيدَ، أَنَّهُ قَالَ كُنْتُ غُلاَمًا عَامِلاً مَعَ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُتْبَةَ بْنِ مَسْعُودٍ عَلَى سُوقِ الْمَدِينَةِ فِي زَمَانِ عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ فَكُنَّا نَأْخُذُ مِنَ النَّبَطِ الْعُشْرَ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 621
Muwatta Malik 622
hasan
Überliefert von Ibn Shihab (Frage Maliks):
Malik fragte Ibn Shihab, auf welcher Grundlage 'Umar ibn al-Khattab von den Nabatäern das Zehntel nahm; da sagte Ibn Shihab: „Das wurde ihnen schon in der vorislamischen Zeit abgenommen, und 'Umar verpflichtete sie dazu weiterhin.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، أَنَّهُ سَأَلَ ابْنَ شِهَابٍ عَلَى أَىِّ وَجْهٍ كَانَ يَأْخُذُ عُمَرُ بْنُ الْخَطَّابِ مِنَ النَّبَطِ الْعُشْرَ فَقَالَ ابْنُ شِهَابٍ كَانَ ذَلِكَ يُؤْخَذُ مِنْهُمْ فِي الْجَاهِلِيَّةِ فَأَلْزَمَهُمْ ذَلِكَ عُمَرُ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 622
Muwatta Malik 623
sahih
Überliefert von Zaid ibn Aslam (über seinen Vater, nach 'Umar ibn al-Khattab):
Er hörte 'Umar ibn al-Khattab sagen: „Ich stiftete ein edles Pferd auf dem Weg Allahs – der Mann, bei dem es war, hatte es vernachlässigt –; da wollte ich es von ihm zurückkaufen und dachte, er würde es mir günstig verkaufen; da fragte ich den Gesandten Allahs ﷺ danach, und er sagte: 'Kaufe es nicht, auch wenn er es dir für einen einzigen Dirham gäbe, denn wer seine Spende zurücknimmt, ist wie der Hund, der zu seinem Erbrochenen zurückkehrt.'“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ زَيْدِ بْنِ أَسْلَمَ، عَنْ أَبِيهِ، أَنَّهُ قَالَ سَمِعْتُ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ، وَهُوَ يَقُولُ حَمَلْتُ عَلَى فَرَسٍ عَتِيقٍ فِي سَبِيلِ اللَّهِ - وَكَانَ الرَّجُلُ الَّذِي هُوَ عِنْدَهُ قَدْ أَضَاعَهُ - فَأَرَدْتُ أَنْ أَشْتَرِيَهُ مِنْهُ وَظَنَنْتُ أَنَّهُ بَائِعُهُ بِرُخْصٍ فَسَأَلْتُ عَنْ ذَلِكَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ " لاَ تَشْتَرِهِ وَإِنْ أَعْطَاكَهُ بِدِرْهَمٍ وَاحِدٍ فَإِنَّ الْعَائِدَ فِي صَدَقَتِهِ كَالْكَلْبِ يَعُودُ فِي قَيْئِهِ " .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 623
Muwatta Malik 624
sahih
Überliefert von Nafi' (über Abdullah ibn 'Umar):
'Umar ibn al-Khattab stiftete ein Pferd auf dem Weg Allahs und wollte es zurückkaufen; da fragte er den Gesandten Allahs ﷺ danach, und er sagte: „Kaufe es nicht zurück und nimm deine Spende nicht wieder.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ نَافِعٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ، أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ، حَمَلَ عَلَى فَرَسٍ فِي سَبِيلِ اللَّهِ فَأَرَادَ أَنْ يَبْتَاعَهُ فَسَأَلَ عَنْ ذَلِكَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ " لاَ تَبْتَعْهُ وَلاَ تَعُدْ فِي صَدَقَتِكَ " .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 624
Muwatta Malik 625
hasan
Überliefert von Nafi' (über Abdullah ibn 'Umar, mit sehr ausführlicher Rechtserläuterung Maliks):
Abdullah ibn 'Umar entrichtete die Fitr-Zakat für seine Diener in Wadi al-Qura und in Khaibar. Und es erreichte Malik: „Das Beste, was ich über die Fitr-Zakat-Pflicht eines Mannes gehört habe, ist, dass der Mann sie für jeden entrichtet, für dessen Unterhalt er aufkommt und aufkommen muss, und dass der Mann sie für seinen Mukatab, seinen Mudabbar und alle seine Sklaven entrichtet, ob abwesend oder anwesend, sofern sie Muslime sind; wer von ihnen nicht Muslim ist, für den obliegt ihm keine Zakat.“ Malik sagte über den entlaufenen Sklaven: „Weiß sein Herr seinen Aufenthaltsort oder nicht, und ist seine Abwesenheit kurz, sodass er auf sein Leben und seine Rückkehr hofft, so sehe ich, dass er für ihn Zakat entrichtet; ist seine Flucht schon lange her und man hat die Hoffnung auf ihn aufgegeben, so sehe ich das nicht vor.“ Malik sagte: „Die Fitr-Zakat obliegt den Wüstenbewohnern ebenso wie den Dorfbewohnern, denn der Gesandte Allahs ﷺ machte die Fitr-Zakat des Ramadan den Menschen zur Pflicht, jedem Freien oder Sklaven, männlich oder weiblich, von den Muslimen.“ حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ نَافِعٍ، أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عُمَرَ، كَانَ يُخْرِجُ زَكَاةَ الْفِطْرِ عَنْ غِلْمَانِهِ الَّذِينَ، بِوَادِي الْقُرَى وَبِخَيْبَرَ . وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، أَنَّ أَحْسَنَ، مَا سَمِعْتُ فِيمَا، يَجِبُ عَلَى الرَّجُلِ مِنْ زَكَاةِ الْفِطْرِ أَنَّ الرَّجُلَ يُؤَدِّي ذَلِكَ عَنْ كُلِّ مَنْ يَضْمَنُ نَفَقَتَهُ وَلاَ بُدَّ لَهُ مِنْ أَنْ يُنْفِقَ عَلَيْهِ وَالرَّجُلُ يُؤَدِّي عَنْ مُكَاتَبِهِ وَمُدَبَّرِهِ وَرَقِيقِهِ كُلِّهِمْ غَائِبِهِمْ وَشَاهِدِهِمْ مَنْ كَانَ مِنْهُمْ مُسْلِمًا وَمَنْ كَانَ مِنْهُمْ لِتِجَارَةٍ أَوْ لِغَيْرِ تِجَارَةٍ وَمَنْ لَمْ يَكُنْ مِنْهُمْ مُسْلِمًا فَلاَ زَكَاةَ عَلَيْهِ فِيهِ . قَالَ مَالِكٌ فِي الْعَبْدِ الآبِقِ إِنَّ سَيِّدَهُ إِنْ عَلِمَ مَكَانَهُ أَوْ لَمْ يَعْلَمْ وَكَانَتْ غَيْبَتُهُ قَرِيبَةً فَهُوَ يَرْجُو حَيَاتَهُ وَرَجْعَتَهُ فَإِنِّي أَرَى أَنْ يُزَكِّيَ عَنْهُ وَإِنْ كَانَ إِبَاقُهُ قَدْ طَالَ وَيَئِسَ مِنْهُ فَلاَ أَرَى أَنْ يُزَكِّيَ عَنْهُ . قَالَ مَالِكٌ تَجِبُ زَكَاةُ الْفِطْرِ عَلَى أَهْلِ الْبَادِيَةِ كَمَا تَجِبُ عَلَى أَهْلِ الْقُرَى وَذَلِكَ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَرَضَ زَكَاةَ الْفِطْرِ مِنْ رَمَضَانَ عَلَى النَّاسِ عَلَى كُلِّ حُرٍّ أَوْ عَبْدٍ ذَكَرٍ أَوْ أُنْثَى مِنَ الْمُسْلِمِينَ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 625
Muwatta Malik 626
sahih
Überliefert von Nafi' (über Abdullah ibn 'Umar):
Der Gesandte Allahs ﷺ machte die Fitr-Zakat des Ramadan den Menschen zur Pflicht, ein Sa' Datteln oder ein Sa' Gerste, für jeden Freien oder Sklaven, männlich oder weiblich, von den Muslimen. حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ نَافِعٍ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَرَضَ زَكَاةَ الْفِطْرِ مِنْ رَمَضَانَ عَلَى النَّاسِ صَاعًا مِنْ تَمْرٍ أَوْ صَاعًا مِنْ شَعِيرٍ عَلَى كُلِّ حُرٍّ أَوْ عَبْدٍ ذَكَرٍ أَوْ أُنْثَى مِنَ الْمُسْلِمِينَ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 626
Muwatta Malik 627
sahih
IsnadMalik ibn Anas→Zayd ibn Aslam→Iyad ibn Abdullah ibn Sa'd ibn Abi Sarh al-Amiri→Abu Sa'id al-Khudri (ra)
Überliefert von Iyad ibn Abdullah ibn Sa'd ibn Abi Sarh al-Amiri (nach Abu Sa'id al-Khudri):
Er hörte ihn sagen: „Wir pflegten die Fitr-Zakat zu entrichten mit einem Sa' Nahrung, einem Sa' Gerste, einem Sa' Datteln, einem Sa' Trockenkäse oder einem Sa' Rosinen, und das mit dem Maß des Propheten ﷺ.“ وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ زَيْدِ بْنِ أَسْلَمَ، عَنْ عِيَاضِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ سَعْدِ بْنِ أَبِي سَرْحٍ الْعَامِرِيِّ، أَنَّهُ سَمِعَ أَبَا سَعِيدٍ الْخُدْرِيَّ، يَقُولُ كُنَّا نُخْرِجُ زَكَاةَ الْفِطْرِ صَاعًا مِنْ طَعَامٍ أَوْ صَاعًا مِنْ شَعِيرٍ أَوْ صَاعًا مِنْ تَمْرٍ أَوْ صَاعًا مِنْ أَقِطٍ أَوْ صَاعًا مِنْ زَبِيبٍ وَذَلِكَ بِصَاعِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 627
Muwatta Malik 628
hasan
Überliefert von Nafi' (über Abdullah ibn 'Umar):
Abdullah ibn 'Umar pflegte bei der Fitr-Zakat nur Datteln zu geben, außer einmal, da gab er Gerste. وَحَدَّثَنِي عَنْ مَالِكٍ، عَنْ نَافِعٍ، أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عُمَرَ، كَانَ لاَ يُخْرِجُ فِي زَكَاةِ الْفِطْرِ إِلاَّ التَّمْرَ إِلاَّ مَرَّةً وَاحِدَةً فَإِنَّهُ أَخْرَجَ شَعِيرًا .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 628
Muwatta Malik 629
hasan
Überliefert von Nafi' (über Abdullah ibn 'Umar):
Abdullah ibn 'Umar pflegte die Fitr-Zakat zwei oder drei Tage vor dem Fest zu demjenigen zu senden, bei dem sie gesammelt wurde. حَدَّثَنِي يَحْيَى، عَنْ مَالِكٍ، عَنْ نَافِعٍ، أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عُمَرَ، كَانَ يَبْعَثُ بِزَكَاةِ الْفِطْرِ إِلَى الَّذِي تُجْمَعُ عِنْدَهُ قَبْلَ الْفِطْرِ بِيَوْمَيْنِ أَوْ ثَلاَثَةٍ .
Muwatta Malik, Buch 17, Hadith 629